gesammelt - inklusive Österreich
- Jessi Lui

- 20. Jan. 2022
- 81 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 22. Feb. 2022
Kapitel 120 Diva
Ich bin ein wahnsinniger Fan einer Diva bei Instagram. Es ist eine Frau, ich denke Anfang dreißig, aber das Alter ist nicht ganz so wichtig. Ihre Bilder sind immer in schwarz weiß. Sie trägt immer schwarzes Leder und manchmal ein Kopftuch. Nein stimmt nicht ganz, es gibt Videos, wo sie Nylon auf der Brust trägt aber es ist immer der gleiche Stil. Leider hat Intr in letzter Zeit etwas gegen Bilder, bei denen sie einen Ballknebel trägt. Diese Bilder sind unerreicht. Ich betrachtete gerade ein Bild, wo die gute Highheels bis übers Knie trug. Darüber war ein Stück Haut zu sehen. Quer über ihre Knie lag eine Gerte, die Handschuhe bedeckten. Der Rest des Oberkörpers war in Leder gehüllt. Ihre Brustansatz glänzte im Licht. Sie trug ein breites Halsband mit einem Ring daran. Die schwarzen Haare reichten ihr genau bis zu den Brustwarzen. Sie trug den Kopf eine Winzigkeit geneigt. Das Haar verdeckte knapp nicht mehr ihr linkes Augen, das geöffnet war. Das rechte Auge hatte sie geschlossen. Das Bild sah aus, als würde sie auf ihre Bestrafung harren. Ein Bild weiter war sie nur ab dem Bauch zu sehen. Ohne Halsband und sie hielt sich die die Hände an die Ohren. Ihre Lippen schienen schwarz wie ihr Haar. Sie hatte die Augen leicht zusammen gekniffen. Ein Bild tiefer sah man sie unterhalb des Halses bis zum Oberschenkel. Ein Ledermantel bedeckte sie bis zum Knie. Darunter war nur schwarz zu sehen. Sie trug Handschellen mit einer kurzen Kette, die aber auf dem Bild nicht wirklich zu erkennen war, aber die Art, wie sie die rechte Hand hinter ihrem Rücken drehte und versuchte, mit der linken nach vorne zu gelangen, ließ keine Zweifel zu. Je mehr ich scrollte, desto mehr wurde ich verzaubert. Manchmal gab es ein Video von ihr, dass viel zu kurz war. Oft trug sie ein Kopftuch, was ihre wunderschönen Haare versteckte. Dann aber immer ein Halsband. Manchmal trug sie eine schwarze Brille. Auch Freya besaß ein solches Kleid. Nicht alle Kleider der Diva, aber das ganz oben beschriebene. Ich betrachtete gerade ein Bild, wo sie eine Brille und einen Ballknebel trug. Die Augen halb geschlossen, die Finger an den Seiten. Ihre Brüste waren dieses mal nicht zu sehen. Das Leder, das diese bedeckte viel vom Hals herab. Von den Handschuhen und ihrem Bauch ging ein Glanz aus. Ich dachte an Freya. Wo war sie? Ich stand auf und ging in ihr Zimmer. Ja sie hat ein eigenes Zimmer, auch wenn sie für gewöhnlich in der Küche im Käfig schläft. Sie hat auch ein eigenes Bett, auf das sie sich legen kann. Manche Geschichten kann man nur im Bett lesen. Das ist einfach so. Sie las. Ken Follett glaube ich. packend. Ich war selbst darin versunken. “Magst Du mal kommen bitte.” “Gleich.” Wie sie das sagte in ihrem jugendlichen Leichtsinn. Ich konnte verstehen, dass sie Follett fesselte. Ich konnte mich selbst nicht von ihm losreißen. Ich ging langsam zu ihr, setzte mich neben sie, drehte mich ihr zu. Meine Hand glitt zum Buch. Ich klappte es zu. Freya verzog das Gesicht. “War gerade so spannend.” Ihre Stimme hatte etwas gequältes. Ihr Gesicht zeigte göttlich ihr Leid. Ich küsste sie auf die Stirn. “Ich möchte, dass Du mir diesen Gesichtsausdruck gleich zeigst. Im Dress der Diva.” “Jetzt?” Sie hob und senkte die Brust als müsse sie weinen. Ihr Gesicht und ihr Körper sprachen von Leid, von Sklaverei. “Jetzt!” “Kann ich nicht noch 5 Minuten, bitte!” Wenn Du für mich gleich tanzt, will ich dieses Leid in Deinem Gesicht sehen und das ist nicht mehr da, wenn ich Dich tun lasse, was Du willst. Zieh Dich um!”
Ich verließ sie, ging ins Bad, machte mir einen Kaffee und setzte mich auf die Couch. Ich betrachtete die Bilder, mein Rock rutschte mir hoch. Meine Hand legte sich zwischen meine Beine. Ich betrachtete das Orginal. Prägte mir Positionen ein, merkte mir, wie Diva geknebelt war. Ich sah das Tuch um ihre Hände gefesselt und ihre Handflächen an ihrer Wange. Ein Bild leicht von der Seite, den Knebel im Mund. Freya erschien. Sie war nicht das Orignal. Das konnte sie nicht. Diese Bilder waren hochprofessionel, die Frau wurde gefesselt und gestylt. Freya musste das alleine machen. Aber sie hatte sich viel Mühe gegeben und das sah ich. Das zählte für mich. Nur das. Sie tanzte für mich, legte sich den Knebel an, benutzte das karierte Tuch. Sie legte es sich um den Hals, dann wieder legte sie es sich um den Kopf. Sie spielte mit verschiedenen Knebeln, mit Halsbändern, Armreifen, Ketten, Brillen und ich hatte die eine Hand zwischen meinen beiden Beinen und die andere Hand mir auf der Brust. “Tanz für mich, mach mir die Diva.” Freya verstand, wie sie dem Original sehr nahe kommen konnte. Ich muss gestehen, dass ich zwischendurch die Augen schloss, doch nicht für lange. Sie saß auf dem Boden. Ihr Gesicht war voller Qual. Als ich die Augen schloss, hörte ich sie weinen. Es war für mich inszeniert, aber für diesen Moment wirkte es echt. “Freya Du bist ein böses Mädchen und ich werde Dich bestrafen für das, was Du gerade mit mir anstellst.” Ich sprach den Gedanken nicht aus, während der Orgasmus in mir tobte. Ich spürte Finger an meinen Knöcheln. Ich spürte ihre Lippen auf meinem nackten Fuß. Die Welt um mich herum versank als ihre Finger andere Stellen berührten.
Kapitel 121 Exempel
Hin und wieder kommt es vor, dass Männer meinen, mir ungefragt Schwanzbilder schicken zu müssen. Ich weiß nicht, warum sie dieses tun. Im Grunde genommen ist dieses einfach nur widerlich, aber manchmal mache ich daraus auch auch eine Session. Es passierte gerade, dass mir jemand ein Bild von seinem besten Stück geschickt hatte und das direkt vor der ersten Session im Neuen Jahr. Ich zeigte meinem Schatz das Bild mit einigem Unverständnis. Luis Kommentar war, entweder Du hängst ihn daran auf, oder Du schmeißt ihn raus. Doch ich hatte eine andere Idee. Ich lud diesen Mann in die Lieblingsfalle ein. Ich band ihn auf den Gyn und umspielte ihn. Sein Schwanz hob sich. Ich verband ihm die Augen mit einem Tuch. Ich fasste seinen Schwanz und seine Eier. Ein leichter Schnitt bei dem gefesselten. Kaum spürbar. „OH, wie schön das Blut quillt.“ Er rang in seinen Fesseln. „Da Du mir das Bild geschickt hast, gehe ich davon aus, es war ein Geschenk. Ich werde es mir nehmen.“, flüsterte ich ihm ins Ohr. Ich intensivierte den Schmerz. Er schrie, worauf ich ihm ins Ohr flüsterte, „nach den Eiern werde ich Dir jetzt Dein bestes Stück abschneiden.“ Er schrie, aber dafür gab es Knebel, ehe ich mich wieder an mein Werk machte. Natürlich verlor er weder seinen Schwanz noch seine Eier, aber die Illusion zählt. „Schick mir nie wieder Schwanzbilder ohne meinen Befehl, ansonsten gehe ich davor aus, dass das eine Geschenk ist.“
Mafiadomina Jessi magst Du nichts schuldig sein.
Kapitel 122 Kuscheln
Ich schmiegte mich an Lui. Wir saßen auf der Couch und guckten was in der ZDF-Mediathek. Tom Sawyer und Huckleberry Finn um genau zu sein. Hemingway hatte mal gesagt, vor Mark Twain gab es keine amerikanische Literatur und alles was danach kam, ist bescheiden. Wenn man von Steven King mal absieht, aber der schreibt ja nicht schon in den 60ern, oder?
Lausbuben unter sich. Ihr könnte Euch vorstellen, dass der Narr entsprechend begeistert war, Wie heiß es noch auf der DDR-Platte: “Ging ja nicht, Tante Polly erlaubt nicht, dass ich auf den Teppich spucke,” “Das erlaube ich Dir auch nicht.”, hatte ich geantwortet und Lui hatte nur breit gegrinst. Er saß zwischen meinen Beinen und ich legte ihm ganz sanft meine Hände über Mund und Nase. Ich schaute an ihm vorbei auf den TV. Er hielt die Luft an, wenn ich meine Finger schloss. Sobald er auch nur ein kleinwenig nach Luft so, öffneten sich meine Finger, um kurz darauf erneut ganz sanft die Wege zu verschließen. Mein Körper schmiegte sich an ihn. Einfach und ganz leicht. “Lui ich liebe Dich!”, nur ein Flüstern. Die Antwort erstickte ich mit meinen Händen. Ich kuschelte mich an ihn. Ich bin so froh, dass ich ihn habe.
Kapitel 123 Sauklaue
Ich habe einer Freundin im Geiste versprochen, dass ich ihr unser Buch sende. Da Lui als offizeller Autor genannt ist, durfte er ihr ein Widmung ins Buch schreiben. Wie schrieb die Freundin? “Als wäre jemand abgelenkt” und “Ja, eindeutig..das ist eine Sauklaue, … ..eine Männersauklaue”.
Noch während Lui an dem Text des Künstlers arbeitete bzw diesen hörte, rief ich ihn zu mir und zeigte die Nachricht. “Schau was mir als Antwort kommt. Man muss sich ja schämen.” “Aber…” “Nichts aber, erzähl mir, Du hast Dir Mühe geben! Wie schreibt sie? ‘Als wäre jemand abgelenkt’ Womit hast Du Dich wärenddessen beschäftigt? Woran hast Du gedacht?” Ich zog die Gerte hervor. Lui zitterte. “An nichts-” Ich hob meine Stimme: “An nichts, und dann kommt sowas dabei heraus?” “Herrin, ich weiß nicht.” “Ach Du weißt nicht,” fiel ich ihm ins Wort. “Du hast mit Deinem Schwanz gedacht. Ich werde Dir ihn abschließen. Ich werde Dir die nächsten vier Wochen nicht erlauben zu kommen, vielleicht denkst Du dann weniger Schwanzgesteuert und blamierst mich nicht!” Er blickte mich an. “Herrin ich…” “Hol mir den Keuschheitsgürtel und hör auf zu lamentieren!”
Kapitel 124 Textstelle
Normalerweise höre ich morgens im Auto Hörbücher, um mich für Sessions oder den Alltag inspirieren zu lassen. Aber derzeit ist Musik dran. Meistens irgendwas rockiges. Heute machte ich ein Geschicht, denn da war der Auftritt eines türkischen Schauspielers zu hören, der davon erzählte, dass er Goethe, Schiller, Kafka gelernt hatte, aber er auf die Rolle des Ausländers reduziert wurde und für seine erste Rolle 800 Eur bekam. „Eh Kollega.“ mit deutlichem Akzent. Er erzählte, dass er Sätze auswendig gelernt hatte und nannte ein Beispiel. Es ging um die Erniedrigung eines Mannes in der Ehe und so befahl ich meinem Mann, diesen zu finden. Wer hat das geschrieben, wo und wann. Auf irgendeiner CD eines bestimmten Künstlers.
Die Alexaapp war meinem Narren hierbei verboten, denn wie ich im Laufe des Tages herausgefunden hatte, hätte er sich damit zumindest das genaue Zitat besorgen können. Dann einfach googlen und gut ist. So einfach wollte ich es ihm nicht machen und so befahl ich ihm, das Zitat zu finden, ohne es zu nennen. „Wenn Du es gefunden hast, darfst Du Google nutzen.“ Ihn durch die Gesamtausgaben von Schiller, Goethe und Kafka zu jagen hätte Jahre gebraucht. Außerdem waren Sätze wie „und er wirkt ihr den Handschuh ins Gesicht“ einem Sklaven oder auch Narren nicht zuträglich. In den Räubern hätte er den schönen Satz: „Was will der fürchten der den Tod nicht fürchten.“ gefunden. Nein nein, keine Anstiftung zur Rebellion, das fehlte noch. Also ab da Google. Aber eigentlich war der Handschuhe doch reines DS. “Ist Eure Lieb so treu, wie ihrs mir schwort an jenem Tag?” Warum verdammt dachte ich an Schiller, ich liebte doch Goethe.
Aber war der Satz wirklich von ihm? Oder doch Kafka?
Ich schrieb Lui eine Nachricht. “Ich will wissen, wenn er zitiert hat, als er von der Erniedrigung des Mannes in der Ehe redete und ich will das Buch wissen. Kein Google, kein Amazon oder sonstiges. Du darfst maximal den Brockhaus befragen. Wenn Du das weißt, meldest Du Dich. Dann erlaube ich Dir zu googlen um mir das Buch zu zeigen und die Stelle, an der es steht.” Nun, um welchen Satz ging es? “Ich wundere mich doch außerordentlich, wie ein Mann, der sieht, wie ein anderer zum Narren wird, wenn er seine Gebärden der Liebe widmet, doch, nachdem er solche läppischen Torheiten an jenem verspottet, sich zum Gegenstand seiner eigenen Verachtung macht, indem er sich selbst verliebt.” Wie viele Stunden hatte ich von CDs vom Künstler. Ich überlegte. Einige. Lui konnte Glück haben, es konnte ihn aber auch Stunden kosten. Das war mir im Grunde genommen aber egal. Ach ja, der Satz war übrigens weder von Schiller, noch von Goethe, noch von Kafka, sondern von William Shakespeare. Na ob das nicht am Ende doch ein anderer Autor war, weil es Shakespeare niemals gab.
Kapitel 125 Gnade vor Recht
Wie in einem anderen Tweet beschrieben, habe ich Gnade vor Recht ergehen lassen, wie ihr lesen konntet. Das betrifft aber nicht Lui, sondern jemanden anderen von dem ich fürchtete, er würde mir mit seinen Kommentaren andere sehr liebe Leser:innen vergraueln. Ich wurde wach und dachte, ich guck mal nach den Kommentaren auf meine Geschichten. Hat mich wieder sehr gefreut. “Gnade vor Recht”, aber ich möchte keine zu großen Dankeshymnen hören. Lui liegt im Bett. Er ist nicht gefesselt, er trägt seinen Schlafanzug und seinen Keuschheitsgürtel. Er hat mich gestern Abend sehr traurig angesehen, dass er mir fast schon etwas leid tat. War ich zu streng mit ihm? Soll ich ihn von seiner Strafe befreien? Ich bin mir unsicher, aber während ich dieses schreibe, baumelt der Schlüssel zwischen meinen Brüsten. Vielleicht war ich zu streng mit ihm, weil ich mich über jemand anderen geärgert habe. Der hat gerade Besserung versprochen. Ich glaube, ich gehe mal zum Bett zurück und befreie auch Lui. Nein, ich befreie sein bestes Stück. Dann werde ich seine Hand nach oben führen und ihn wieder in die Position bringen, die er anfangs 4 Wochen lang hasste und seitdem liebt. Gefesselt, ohne sich befreien zu können, unter meiner Obhut. Gute Nacht,
ich werde noch etwas schlafen.
Kapitel 126 Aziza und Mejeda -falsche Vorbilder
Ich hatte frei. Ich saß im Cafe Leonor und tranken einen schwarzen Kaffee mit viel Milch und Zucker. Ich blätterte in der Zeitung, die dort lag und die sonst selten in Cafes lliegt. Es war etwas besonderes in Hamburg.
Am Tisch neben mir saßen zwei Frauen. Sie waren eben gekommen und setzten sich. Nachdem sie bestellt hatten, Shakshuka, sahen sich die beiden an. Sie wechselten ins Jiddische, was der Deutschen Sprache ähnlich, aber nicht ganz das gleiche war. Schließlich ist sie 1000 Jahre alt und durch Osteuropa geprägt. Wahrscheinlich wollten sie sich vor unliebsamen Zuhörern schützen, denn was die eine mehrfach unterbrochen von Tränen erzählte, schien unglaublich.
Die eine, Aziza, hatte vor 4 Wochen mit ihrem Partner „Fifty Shades of Grey“ geschaut und war entsetzt, weil sie sich BDSM anders geträumt hatte. „Ja, jede vernünftige Frau würde Gideon Grey mit dem Besen vom Hof jagen. Da ist keine Liebe, da ist Gewalt. Das ist nichts anderes als eine Vergewaltigung. Das große C in SSC und in RACK. EINVERNEHMLICH.“, ging es mir durch den Kopf. „Ich habe mir das alles ganz anders erträumt und Sander meint nun, sich ein Beispiel an diesem Film zu nehmen. Dabei habe ich mich vor 6 Wochen erst getraut, davon zu erzählen.” Sie litt, das spürte sie. “Ich hab mich ja erkundigt, SM ist eigentlich nicht so. Aber Sander will das irgendwie nicht wahrhaben. Er sagt, entweder wir machen das so wie er will, oder ich dumme Hure solle doch in den Puff gehen und mich da vermöbeln lassen.” Ich horchte auf. “Hat er Dich wirklich so genannt?”, fragte ihre Freundin schockiert, worauf die Frau ein gequältes Ja von sich gab.”
“Aziza, Du solltest ihn verlassen. So spricht man nicht mit seiner Frau?” “Er hat mir gedroht, mich zu verlassen. Was habe ich nur getan?” “Du hast das getan, was jede Frau, nein jeder Erwachsene tun sollte. Du hast mit Deinem Gatten über Deine Träume gesprochen.” Dieses dachte ich, aber die Freundin sagte etwas anderes. Sie versuchte sie zu beruhigen. “Ich würde ja gerne mal in so ein Studio gehen, aber was werden die Leute denken? Es gibt öffentliche Gruppen, das weiß ich, aber wenn mich dort jemand sieht, den ich kenne.”
Sie brach erneut in Tränen aus.
Das Essen kam. Die Gute beruhigte sich etwas. Ich saugte an meinem Kaffee. Die beiden aßen auf und dann musste sich die eine verabschieden, da sie einen wichtigen Termin hatte. Das Gespräch hatte etwa eine Stunde gedauert. Kaum war sie gegangen, klingelte das Handy der traurigen. Sie blickte auf dieses und brach erneut in Tränen aus. “Er will die Scheidung!”, stammelte sie und trat verzweifelt mit den Füßen. Sie rief nach dem Kellner, bezahlte und wollte gehen. “Alles wird gut.”, sagte ich und lächelte sie an. Auf jiddisch. Sie hielt sich die Hand vor den Mund. Ich sah, wie sie aus dem Restaurant stürmte und auf der Straße nach Luft schnappte. Ein Herr in ihrem Alter schlenderte ihr entgegen. “Küss die Hand schöne Frau.” Sie lächelte bitter. “Sie sind fech.” “Ja das bin ich, und sie meine Dame.” “Eigentlich wollte ich mich gerade erhängen gehen.” Sie ließ die Schultern fallen. “Oh lassen Sie mich das machen, ich bin ein Meister der Folter!” Sie prustete “Das … ist .. nich … wahr.” “Doch ausgebildeter Kerkermeister mit Zertifikat und so.” Er fasste sie ganz leicht am Arm. “Kommen Sie, ich möchte Ihnen etwas zeigen.” Mit ganz sanftem Druck schob er sie zu einer Limo. “Woher wissen Sie…?” “Herrin Jessi hat mir geschrieben, dass Sie eine sanfte Hand wünschen.” “Wer ist Herrin Jessi?” “Die Dame im Kaffee, ich sag ihnen, dass ist ne ganz liebe…” Er machte eine Pause, ich fühlte mich gebauchpinselt. “Wenn man sie nicht ärgert. Ich hab bei ihr gelernt.” Sie blieb stehen, blickte ihm ins Gesicht: “Sie sind Sie Domi…” Sie suchte nach dem Wort. “Dominus.”, korrigierte er sie. “Und ich habe reden hören, dass Sie eine ganz leichte Session bevorzugen würden.” Sie blickte ihn an. Zögerte, gab sich einen Ruck und gab ihm die Hand. “Aziiza” Er lächelte sie an. “Darf ich Dich in mein Reich entführen?” Sie stieg in das Auto. Hinten. Es waren zwei Bänke, die sich gegenüber standen. Rotes Leder. Pinkobello sauber. Ein kleines Fenster war zum Fahrer offen. “Sklave, fahr uns spazieren!” Aziza sah durch das Fenster einen schwarzen Menschens. “Ja Herr.” Es wirkte natürlich. Da war kein über unter. Da war kein Zwang gegen den Willen. Da war keine Unwilligkeit. Da war auch kein falscher Unterton. “Wenn Du nicht, dann…” “Wie heißt Du eigentlich?” “Gideon” “Schrecklicher Name!”, entfuhr es ihr. Sie schlug sich mit der Hand über die Lippen. “Entschuldige!” “Er lächelte. “Gideon der Echte. Nicht dieser Vergewaltiger ala E. L. James.” Sie schlug ihm an die Schulter: “Du hast mich belauscht!” Er grinste. “Kein Wort, ich kann nicht mal jiddisch.” “Bist Du ein Goi?”
“Das Wort kenne ich von Herrin Jessi. Ja das bin ich.” “Dann wirst Du heute der erste Goi in meinem Leben sein, mit dem ich Sex haben werde.” “Ein mutiger Entschluss. Aber bin nicht ich der Herr?” Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange. “Natürlich bist Du das!” Das Auto fuhr. Sie sahen die Kohlbrand, sie gingen zu einem Ort, den ich als einen der schönsten in Hamburg kenne mit Blick auf die Elbe. Es gibt in Finkenwerder einen Ponton von dem die Fähre fährt. Der Blick auf die Elbe ist dort einmalig. Ich hatte eine Freundin dahin entführt, als es ihr beschissen ging. “Balsam für die Seele.” Einfach nur schön. Aziza lebte auf, lächelte wieder. Gideon begann mit ihr zu spielen. Es fing ganz harmlos an, indem er ihr auf die Finger schlug, als sie ihn ausziehen wollte. Genau in diesem Moment rief ich über Skype an. Ich erschien auf ihrem Tablet, das Gideon hervorzog. “Herrin Jessi.” Es war Gideon.”Ja, ich wollte mal hören, ob Ihr Spaß habt.” “Haben wir!” “Danke Herrin Jessi für dieses Geschenk!” “Wenn ihr noch was tolles erleben wollt, fahrt zum Kattwykweg. Dort könnt Ihr den Sonnenuntergang bestens beobachten.” Ich wusste, dass die Sonne über den Containern untergehen würde. Ein herrliches Bild. Was ich ihr wünschte.
Gideon und Aziza versanken in der Lust und gerade, als Aziza dachte, dieses könnte nicht gesteigert werden, kam der Fahrer ins Abteil. Alles weitere ist Porno und gehört nicht hierher
Ach ja: Ich erinnere mich noch an den Ausspuche: „Du bist ja tatsächlich ein Goi“
„Ja, dass läßt mich wohl nicht mehr leugnen.“
„Der erste Goi, mit dem ich Sex habe!“
Aber eigentlich sehe ich es ja.
PS: Die Geschichte ist einer Freundin gewidmet, die .die Idee hatte.
Kapitel 127 Prag
Habe ich erwähnt, dass ich auf Frauen stehe? Sicher, einige werden jetzt sagen. “Du hast doch Deine Sklavin, klar.” Aber das meine ich gar nicht. Ich habe neulich von einer geschrieben, die ihre Sklavin quält, was mir viel zu brutal wäre, würde ich nicht ihr Gesicht dabei genießen. In Prag gibt es eine Domina, die Bilder und Videos bei Twitter reinstellt. Sie hat meistens Männer zum Quälen. Aber das macht nichts, denn sie sieht aus wie Zucker. Ich trat zu Lui, der gerade am PC saß und für mich arbeitete. Er hatte Rechnungen für mich zu begleichen. Ja so ein Dominastudio hat nicht nur Einnahmen sondern auch Kosten. Ich fasste sein Haar und streichelte es. “Guck nach vorne!” Er wollte sich gerade drehen. “Du bekommst jetzt eine neue Aufgabe von mir. Ich will, dass Du die Filme der Domina aus Prag herunter lädst. Alle. Dann wirst Du Dich an das Schneideprogramm setzen, und die 100 Videos, die Du heruntergeladen hast, zu einem Film zusammenschneiden. Ich möchte, dass Du Deinen Schwanz dabei weder anfasst oder mit einem sonstigen Hilfsmittel berührst, haben wir uns verstanden. Wenn Du fertig bist, werde ich Deine Unterhose kontrollieren, ob sie feucht ist. Es wäre besser, sie ist es nicht.”
Er warf mir einen Blick zu. “Das ist gemein.” Ich lächelte. “Ja ist es mein Schatz. Wir werden uns danach das fertige Produkt anschauen und ich werde Dir mit etwas Schmerz behilflich sein zu kommen. “Solltest Du vorher abspritzen, machen wir das anders. Dann gibt es eine schöne Prostatamassage, nein mehrere, bis Du leer bist.” Er blickte mich ängstlich an. “Und dabei werde ich Dir ein paar schöne Ringe anlegen, und diese unter Strom setzen. Bleibst Du trocken, muss ich das nicht.” Ich gab ihm einen Kuss in den Nacken und verließ das Büro.
Kapitel 128 Wecker
Ich erwachte um 4:25 aus einem Traum. Es war Samstag und da stehe ich normalerweise nicht so früh auf. Doch genau Neun Minuten später klingelte der erste Wecker, den meine Sklavin vergessen hatte, aus zu machen. Ich hatte etwa 6 Stunden geschlafen. Ich warf einen Blick zum gefesselten Lui und gab ihm einen Kuss auf den nackten Bauch. Ich ging zum Schrank und holte zwei etwa zehn Zentimeter breiten Stahlröhren hervor, die genau an Freyas Handgelenke passten, klappbar. Dazu zwei Vorhängeschlösser und ihre Schuhe, die eigentlich nur drei Streifen mit je einem Ring vorne und einem Absatz waren. Ich ging zu Freya in ihrem Käfig und weckte sie.
“Was ist los Herrin!” “Komm raus, zieh Dich aus und dieses an.” Sie gehorchte. Ich nahm sie sanft am Haar und führte sie zu einem quadratischen Pfahl in unserer Wohnung. Dort legte ich eine lange Kette so um den Pfahl, dass sie sich setzen konnte. “Du wirst den Pfahl zwischen die Beine nehmen! Deine Brüste sollen den Pfahl berühren.” sagte ich, während ich die Vorhängeschlösser einrastete und mir die Schlüssel um den Hals hing. “Ja Herrin, wie Du willst.” Ich hatte das Gefühl, sie dachte an Willkür. Sie dachte, ich hätte einfach Lust, sie zu quälen. Ihr Gesicht sah entsprechend aus. 50 Schläge der Gerte auf die Schulterblätter. Ich ließ jeden Schlag wirken, ließ mir Zeit für den nächsten, damit der Schmerz sich ausbreiten konnte. Als sie laut mitzählen wollte, sagte ich mit sanfter Stimme: “Schweig Liebes!” Sie litt, biss die Zähne zusammen, ertrug es für mich. Die letzten drei Schläge schlug ich besonders hart. Da entwichen ihr Laute.
“Wenn Du über Deine Sünde nachgedacht hast, darfst Du wieder von diesem Ort. Wann das sein wird, das weiß ich noch nicht. Das ist die einzige Willkür an dieser Aktion.” Das war nach der Bestrafung.
Sie sah mich mit großen wunderschönen Augen an, die Wange an den Pfahl gelehnt und sie verstand. “Laß Dir den Hintern auf dem Boden nicht kalt werden.”
Kapitel 129 Zugfahrt
Ich saß in der Bahn. Es lagen Stunden vor mir. Ich hatte mein Handy mit dem Bordnetz verbunden und hörte Bruce Springsteen über Amazon Musik. Ich hatte teilweise die Augen geschlossen, um der Musik zu lauschen. Die Zugfahrt von Hamburg nach München würde etwa 5 ½ Stunden dauern, planmäßig. Zeit sich zu entspannen. Neben mir saß ein befreundeter Dom. Auch er war beschäftigt. Wir führen zur einer Veranstaltung in München des BesD. Corona hin oder her. Für die Liveübertragung im Internet mussten sich wenigstens irgendwelche Leute treffen, denn Skype half hier wenig. Gerade wenn es um so wichtige Themen wie die Sexarbeit ging. Personen wie … aus der … hatten Mut gefasst. Sie hatte die Gesundheit im Koalitionsvertrag verhandelt und uns waren schon die Haare zu Berge gestanden. Das Sexkaufverbot stand im Raum. Aber Gott sei Dank ging diese Ressour an die Grünen. Es wäre nicht nur meine Existenz vernichtet. Darum fuhr ich nach München, um mich mit dem Vorstand und einigen wenigen zu treffen, die eingeladen waren, zu beraten, wie das verhindert werden konnte. Ich möchte hier klarstellen, dass Zwangsprostitution auch von uns verurteilt wird und zu einem Verstoß gegen die Menschlichkeit zählt. Aber das älteste Gewerbe der Welt gleich ganz verbieten? Nein, ich liebte meinen Job und ich kenne keine und keinen, dem es nicht so ging. Ein wichtiges Thema, Ich hoffe, dass dieses nicht unter die Zensur fällt, denn es ist wichtig.
Es ermöglicht Frauen wie mir selbst zu leben und eben nicht in die Maschinerie der Zuhälter zu fallen. Bitte lasst es stehen.
Bitte!!!
Ich saß im Zug und hörte Bruce. Wunderschöne Lieder. Ich beobachtete eine Mitfahrende. Sie schien ein Blind date zu haben, wo sie sich mit einem Unbekannten treffen sollte. Aber der tauchte sein drei Stunden nicht auf und die Dame wurde immer nervöser.Es gab ein Funklock zwischen Hamburg und Hannover, über das ich informiert wurde. Aber diese Dame anscheinend nicht. Ihr Handy funktionierte scheinbar und kurz vor Offenburg brach sie in Tränen aus. “Es wird niemand kommen.” Ich sandte meinem Mitnehmer seine Whatsapp:”Rette die Frau!”
Ich wollte gar nicht mehr erzählen. Aber nagut. Wir saßen im Großabteil und die Dame saß an der Rückwand zu den Gruppenabteilungen, oder wie nennt sich das mit den fünf Sitzplätzen. Sie hatte eine weite Zugfahrt gewagt, nicht um an ein Ziel zu kommen, sondern der Weg war das Ziel. Wie sich herausstellte war sie mit jemandem verabredet. Falscher Zug, Funkloch, wer weiß? Die Frau hatte ein Buch bei sich. “Devot”. Das Buch kenne ich nicht, aber ich kenne den Film. Es ist mit dem Schauspieler von Gideon Grey, nur diesmal spielt er zwar auch einen Dom, aber er ist kein Vergewaltiger, sondern vernünftig. Zufälle gab es. Ich wusste daher, wen diese Frau erwartete. Ich dachte an den Vorstand. Ich dachte an die Gründungsmitglieder und mir fielen dabei zwei Dominas ein. Ich dachte an den aktuellen Vorstand. War er im Zug? War jemand anderes aus der Szene im Zug? “Rette diese Frau!”, so lautete mein Hilferuf. Aber nichts geschah. Ich musste auf die Toilette und ging am Fünferabteil vorbei, dessen Tür öffen stand. Ich blieb stehen und lauschte. “Und dann hat er mich Weichei genannt, weil ich nicht dieses Arschloch spielen will.” Ich blieb stehen. Es waren ein Mann und eine Frau, sehr attraktiv und der Mann hatte gesprochen. Zufall oder nicht. Ich ging weiter. Toilette. Auf der Rücktour blieb ich erneut stehen. “Du musst sie sanft führen. Verschreck sie nicht mit Gehabe. Verprell sie nicht mit Deiner Männlichkeit. Das interessiert Frauen nicht. Sei Du selbst.” Eine Kollegin im Geiste? “Ich steckte meinen Kopf herein. “Entschuldigt, ich habe gelauscht.” Ich blickte beiden ins Gesicht, ehe ich fortfuhr. “Bei mir im Abteil wartet eine Frau, das Buch “devot” auf dem Schoß seit Stunden auf ihren Herrn. Aber vielleicht ist eine Herrin und ein Herr besser für die. Erlöst Ihr sie aus ihrem Tränenmeer?”
Ich sah in die Gesichter. Es gab keine Reaktion. Ich nickte beiden zu verließ den Ort.
Es war die Frau, die zweimal vorbei schlenderte, dann trat der Mann hervor. “Entschuldigen Sie, warum ist eine Frau in ihrem hübschen Kleid so traurig? Darf ich Sie in unser Abteil einladen?” Die Züge der Dame hellten auf. “Ich habe nicht mehr lange bis…” Sein Lächeln ließ sie verstummen. “Ok.”
Ich muss ja gestehen, ich habe Mäuschen gespielt. Er hat ganz sanft ihren Hals gestreichelt und sie hat ihren Kopf festgehalten. Ganz leicht, sie wäre sofort befreit gewesen. “Ich möchte Dir weh tun, darf ich das?” Es war ein Flüstern und ein zögerliches Ja. Die Herrin hatte ihren Kopf zwischen ihre Knie genommen und ihr Partner schlug ihr sanft auf den Arsch. Es war fast ein Streicheln. “Warum muss eigentlich erst Herrin Jessi kommen, ehe Du uns findest. Wir waren die ganze Zeit hier und ich hatte eigentlich nicht die Absicht, Dich zu erlösen.” “Ich weiß nicht Herrin!” “Ich werde Dich jetzt von hinten nehmen, ist das ok für Dich?” “Ja Herr, ich danke Dir!” Sie blickte auf. Zweifelte. Blickte ihn an. “Du bist nicht ‘GroßerMeister25846857’ oder?” Sie hatte die Zahlen auswendig gelernt. Er lächelte. “Nein, das bin ich nicht, aber ich habe dafür gesorgt, dass dieser Idiot in den falschen Zug einsteigt.” “Warum Idiot?” “Er prallte auf der Zubringerfahrt, dass er eine Sklavin treffen würde, der er es so richtig besorgen würde.” Es war der Mann der Sprach. “Und das gefiel uns nicht.”, fügte die Frau mit einem Lächeln hinzu. “Aber wer sich solche Idioten ausguckt, muss auch ein wenig leiden und darum saßt Du da einige Stunden allein.” Sie wandte sich in meine Richtung. “Die Frau bei mir im Abtei…” “Eine Freundin im Geiste, sonst nichts.”
Ich grinste in mich hinein.
Kapitel 130 Winterkurzurlaub
Wenn man erstmal in München ist, ist es nicht mehr weit bis nach Graz. Dort hatte es geschneit und ich freute mich auf den Schnee. Lui und Freya waren per Flugzeug angereist und wir hatten 3 Tage, bis am 4. Tag dann der Rückflug drohte. Ein schönes Hotel. Ich fühlte mich willkommen. Ich fühlte mich an Spitzbergen erinnert, wo ich mit Lui eine Woche in Dunkelheit verbracht hatte. Ich fühlte mich umsorgt. Es war einfach ein super Gefühl. Ich empfing die empfing die beiden aAm Hoteleingang. Es wurde geküsste und geherzt. Was war ich in meine Sklavin verliebt, was war ich in den Mann verliebt, den ich vor fast 20 Jahren geheiratet hatte. Diese Zeitspanne trennten Narr und Sklavin. Ich hätte am liebsten nicht mehr aufgehört sie zu küssen. Es war die erste Situation, die mich fesselte. Die Dame am Empfang. Sie war korrekt geschminkt und ihr Unterton war, sie soll ich sagen, sehr devot. Schon dieses reizte mich. Sie deutete auf ein Sofa, “Sie sehen angestrengt aus, mögen Sie nicht auf dem Sofa Platz nehmen? Der Hoteldiener wird dafür sorgen, dass Ihre Sachen auf das Zimmer kommen.” Sie war etwa 25 und ich war sofort in sie verliebt. Ich befolgte ihren Rat und ein Sklave, nein es war ein Hoteldiener, brachte mir eine Espresso aufs Haus, nachdem ich diesem zugestimmt hatte. Ich sah seine einstudierten Bewegungen. Ich sah die Dame an der Rezeption, die sich um jeden Gast kümmerte. Ich muss gestehen, ich wurde feucht. Sie trug eine Uniform und ich dachte an meine Zugfahrt. Da waren auch Leute in Uniform. Sie suchten jemanden. “Staatsfeind Nr1. Pornoparty”, ging mir durch den Kopf. Ein Song von Eisbrecher. Aber diese Frau blieb mitten in ihrem Befehl stehen. Sie sah wie Wachs aus. Madam T. Ich weiß nicht, was sie in mir sah. Ich weiß nur, dass sie innehielt und sich nicht mehr regte. Warum auch immer. Ihr Blick war auf mich gerichtet und natürlich war ich mir unsicher. Wann sieht man schwerbewafftetes Militär in der Bahn, die scheinbar jemanden suchten? Die Frau war erstarrt. Schaute mich an. Warum, das weiß ich nicht. Ich hob die Hand und ihre Augen folgten dieser. Die anderen Begleiter erstarrten. Ich erhob mich. Fasste ihre Wange mit meiner Hand. “Wen sucht ihr?” “Einen Kindermörder, er soll in diesem Zug sein.” Aus ihren Worten klang das Mitgefühl das sie mit der Mutter des Kindes hatte. “Wir suchen ihn seit 3 Tagen und ich bete, dass dass das Kind in seiner Gewalt noch nicht tot ist.” Meine Lippen näherten sich ihrem Mund. “Ich danke Dir für die Gerechte Sache. Ich hoffe, dass Ihr ihn findet und seiner gerechten Strafe zuführt.”
Die Frau schaute mich an. Sie wirkte nicht wie sie selbst. Ich gab ihr einen Kuss. “Findet ihn! führt ihn seiner Gerechten Strafe zu. Du wirst nicht eher Ruhen, bis dieser Abschaum hinter Schloss und Riegel ist. Ich hoffe, Du hast mich verstanden?”
“Ja Herrin, ich werde ihn finden.” “Das ist keine Bitte, das ist ein Befehl.” “Ja Herrin, ich werde alles tun, was ich vermag!”
Ich streichelte ihre Wange. Gab ihr einen zweiten Kuss. “Du wirst es schaffen, ich glaub an Dich.”
“Herrin, ich muss weiter.” “Geh und finde diesen Bastard!”
Kapitel 131 Kurzurlaub
Wir waren in Graz. Ich beschrieb bereits die Ankunft und die Reise. Aber beschrieb ich auch das Hotel? Ich glaube, ich habe die devote Empfangsdame beschrieben mit ihrem scheuen Blick. Ich habe den Diener beschrieben, der der erschöpften Herrin etwas zu trinken brachte. Aber habe ich das drum herum beschrieben? Achtzig Prozent der Angestellten waren weiblich. Die Empfangsdame war korrekt und koscher angezogen. Aber je weiter man ins Innere vordrang, desto mehr hatte man den Eindruck, sich in einem Foltertower zu befinden. Da hingen alle möglichen Instrumente an den Wänden und da waren alle möglichen freien Zugänge. Die Zimmer gleichen in einem Raum einen Palast, während sich direkt daneben gefühlt ein Kuhstall befand. Wohlgemerkt, unsere Zimmer befanden sich im dritten Stuck. Ich warf einen Blick aus dem Fenster mit einer Woge aus Schnee. Es war warm im Hotel. Es hatte ungefähr dreißig Grad. Für Wintersachen viel zu warm. Aber für leichtgekleidete Sklavinnen und einige Sklaven genau richtig. Ich fühlte mich an die Serie Spartakus erinnert. Alle Sklavinnen des Hotels trugen ein schwarzes Halsband aus Eisen. Es waren Gäste da. Ich sah Herrinnen und ich sah Herrin. Ich sah deren Sklaven und deren Sklavinnen. Ich sah, wie nur ein Wink einer Herrin genügte, ihren Sklaven vom Personal auf ein Rad zu spannen und auszupeitschen. Wir verfolgten die Szene beim Hineingehen. Lui bekam große Augen. Aber er schwieg. Hier galt strikt SSC bzw Rack und auch ein Dresscode war einzuhalten. Vor dem hinein- und hinaus hatten wir uns umzuziehen. Gut, wenn man von 30 Grad zu minus 10 wechselte, war das auch sinnvoll, aber es hatte auch den Sinn, dass wir vor neugierigen Blicken geschützt waren. Es war ein Traum. Hinter dem Hoteleingang fächerte sich das Hotel auf und floss in einen Berg über. Das Areal war ummauert mit einer Wand, die ich nicht schätzen konnte. Es schien Teil der Burganlage und ging in den Berg über. Niemand sah, was hier geschah. Wer nicht den strengen Blicken am Eingang passierte, konnte hier keinen Blick einwerfen. Die Sonne schien direkt in den Burghof, der sich weit erstreckte und in den Berg überging. Ich sah männliche und weibliche Ponnys, die von ihrer Herrschaft vor Kutschen gespannt waren, die auf dem unteren Ende im Kreis fuhren oder auch versuchten, die eine oder andere Steigung zu nehmen. Die Pferde waren völlig unterschiedlich gestylt. Es gab keine Vorgabe, aber genug Material, um sich sein Pferd so zu gestalten, wie man es für richtig hielt. Es gab Leihpferde und Leihhunde, die man sich genauso vor den Schlitten spannen konnte oder gegen eine kleine Gebühr für sonstige Zwecke ausleihen konnte. Für eine etwas höhere Gebühr konnte man sogar mit ihnen Sex haben, wobei hier ausschließlich SSC und Kondompflicht galt. Ein kleines Paradies mit 1000 Zimmern, 2000 Sälen, 1000 Folterkammern und unzähligen Stellen mit kleinen und leckeren Verführungen, seien sie kulinarisch oder wie auch immer geartet. Und mittendrin Herrin Jessi mit ihrem Narren und ihrer Sklavin. Der Service war eigentlich unbezahlbar und entsprang dem Spleen eines Multimiliardärs, der nicht wusste, wohin mit seinem Geld und der exklusiv Leute aus aller Welt einlud. So traf sich die Welt des BDSM in Graz und manche hatten das Glück einer Audienz. Ich wusste nicht einmal, wie ich auf seine Liste der Gäste gekommen war. Es war wie beim Penclub, der in ihren Heimatländern verfolgte Autoren als Mitglieder hat. Die Herrin oder der Herr musste von drei Mitgliedern vorgeschlagen werden. Wenn sich einer daneben benahm, dann flogen diese 3 von der Liste und wurden nie wieder eingeladen. Mit diesen 3 Freunden flogen deren Bürgen von der Liste. Deren Bürgen flogen nicht, sondern erhielten lediglich eine Sperre für 3 Jahre für den Besuch und eine weitere Sperre von zwei weiteren Jahren, wieder jemanden vorschlagen zu dürfen. Man kann sich vorstellen, dass dieses wirkte. Wir bezahlten nicht für die Stätte. Das war gar nicht möglich. Wir bezahlten für das Recht, Gast zu sein, ja Gast sein zu dürfen, denn wer sich hier traf, der wusste sich zu benehmen und war durch zahlreiche Sicherheitschecks gegangen. Die Amtsprachen in diesem kleinen Land waren Deutsch, Englisch, Italienisch und Chinesisch. Ich weiß nicht, ob alle Chinesisch sprachen, aber ein Großteil der Leute verstand es. Es gab auch eine kleine Ecke, wo sich die Japaner mit ihrem Bondage eingerichtet hatten. Vielleicht war das ja extra für die Chinesen gemacht. Das entschloss sich mir. Jeder Herrin und jedem Herrn war eine persönliche Hotelsklavin, selten ein Sklave zugeteilt, die jeden Wunsch von den Augen ablas, und dafür sorgte, dass nichts an meinen Wünschen unerfüllt blieb. Meine Alisha würde mir sogar im Bett zur Verfügung stehen, vorausgesetzt ich würde dieses wollen. Sie war Anfang dreißig und hatte wunderschönes Haar, sowie einen tollen Körper. Sie trug das Brandzeichen des Hotels, wenn man es so nennen darf. Ihre Brüste, ihre Scharm, ihre Handgelenke und ihr Hals waren von Stahl bedeckt. Es zeichnete sie als persönliche Dienerin aus, die niemand außer ihrem Gebieter, ihrer Gebieterin anzuschauen hatte. Sie erzählte mir, dass sie fünf Jahre gebraucht hatte, um diesen Status zu erlangen, jemandem als persönliche Leibsklavin dienen zu dürfen. Sie wusste, dass sie durch Gesetze geschützt war. Vielleicht ist dieses auch nur ein Traum, aber ich erzähle mal. Es waren Gesetze, wo die Prostituierte wirklich geschützt war. Niemand zwang sie, hier zu arbeiten, was ja oft behauptet wird. Es gab gutes Geld und eine Unterkunft. Es gab Urlaub und die Möglichkeit außerhalb der Arbeitszeit dahin zu gehen, wo es einem beliebte. Kost und Logie waren frei. Es war eine Menge Geld im Umlauf. Warum sollte man in die Stadt? Warum zur Hölle wollte man in die Stadt? Die Herrin oder der Herr bezahlte ein gutes Hotel. Der Rest war freiwillig es sei denn, Herrin oder Herr hatten besondere Extrawünsche wie den Sklaven ins Güllebecken zu stecken. Das war lange Zeit auch frei gewesen, nahm aber Überhand. Winzige Stellschrauben waren nötig gewesen. Es war eine winzige Hürde, die genügte, dass das nicht ausartete wie eine Orgie. Eine Orgie, was rede ich? Natürlich wurden hier Orgien gefeiert. Alle mussten sich dafür halbtäglich einem PCR-Test unterziehen. Auch wir hatten einen machen müssen, damit in diesem Juwel ja nichts passierte. Die Leibsklavin hatte auch die Aufgabe zu notieren, mit wem wir Kontakt hatten. Dafür hatte jeder Herrin eine Nummer am Handgelenk, die Sklaven am Hals und die Herren am Gürtel. Auch an unserer Außenkleidung war diese angebracht. Aber wollte ich überhaupt raus? Wollte ich in den Schnee? Vielleicht morgen. Dann würde ich die beiden einseifen. Dann würde ich Dienerinnen bitten, nein befehlen, sie nackt an den Händen fest zu halten. Ich würde in einem herrlichen Pelzmantel sein. Ich würde sie auspeitschen, wie Venus im Pelz dieses mit Severin gemacht hatte. Ich hatte schon genaue Vorstellungen. Jetzt wollte ich eine Drink und ein Zebra. Ich gab der Leibsklavin einen entsprechenden Befehl. Sie verschwand kurz und kam dann wieder. Wir wurden in einen Raum geführt. Freya wurde um einen Tisch gelegt. Eine Fessel legte sich um ihren Fuß. Auch um Luis Fußgelenk legte sich eine Fußschelle. Es wirkte völlig natürlich und niemand machte darum Aufsehen. Im Privaten Bereich waren die Sklaven gefesselt, es sei den es wurde explizit etwas anderes erwünscht. Aber dann standen Wachen vor oder hinter der Tür. Männer aus Stahl. Es waren fast die einzigen männlichen Angestellten. Eine kleine Privatarmee, die es mit jeder Polizeitruppe aufgenommen hätte. Aber hier war alles im Lot. Man kooperierte und hatte auf beiden Seiten gute Erfahrungen gemacht. Mir wurde letztlich vorgeworfen, mit fehlt etwas die Struktur. Ich war bei der Sklavin. Meiner Sklavin Freya, meinem Engel. Ich hatte gesagt, ich wolle ein Zebra haben. Freya lag auf dem Tisch. Es erschienen vier Frauen. Zwei hatten eine eine Auswahl der Grundfarben sowie schwarz und weiß bei sich und hielten den jeweils anderen diese hin, damit diese alles auf die Körper zeichnen konnten, was die Herrinnen und Herrn nur wollten. Ich hatte bereits Kunstwerke gesehen. Auch Tätowierer gab es, aber die mussten wiederum bezahlt werden. Und Dinge wie Rumbalotta würde man hier strikt ablehnen. Das Wort “Fotze” hatte auf dem Arsch einer Frau hier nichts zu suchen und führte zum Ausschluss ihres Herrn. Das wussten alle und mit ganz seltenen Ausnahmen wurde sich daran gehalten. Ich streichelte meinen Sklaven und sah zu, wie sich Freya nach und nach in ein Zebra verwandelte, nippte an der Köstlichkeit. Honigwein. Sie wurde gekämmt und frisiert und ich sah an den Augen der vier, dass sie ihre Arbeit genossen und Freya nach meinem Wunsch zu gestalten. Es war ein Kunstwerk, dass sie uns und sich selbst schenken durften. Ich sah die Blicke, wenn ein Pinselstrich nicht gelungen war und ich sah die Freude, wenn ein Detail gelungen war. Schwarz weiß, toll, wird der eine oder andere denken, aber unterschätzt das nicht. Kein Zebra sieht gleich aus. Die Streifen sind sehr individuell. Auch das Gesicht ist völlig unterschiedlich. Sie zauberten mir ein wunderschönes Zebra. Ich musste manchmal einfach aufstehen und mir ihr Werk anschauen. Ich grinste, wenn Freya lachte, weil es kitzelte. Die Atmosphäre war unglaublich warm und intensiv. Es knisterte. Ich weiß nicht, wie lange es dauerte. Zeit existierte nicht mehr. Die einzige, die die Zeit im Blick haben musste war meine Leibsklavin. Aber dieses war ja erst der erste Tag. Die Farbe trocknete sehr schnell. Als bemalt und getrocknet war, verschwanden die Malerinnen. Andere Frauen kamen. Sie legten meinem Zebra Zaumzeug an und kämmten ihr Haar. Wieder andere lackierten ihre Fingernägel weiß mit ganz zarten schwarzen Streifen. Es war rührend, wie sie sich um meine Sklavin kümmerten und ich spürte ihre Begeisterung. So viele Hände. Bevor sie mir das Zebra überreichten, erschien eine Domina, die Freya, die Gerte in der Hand, die Befehle einstudierten ließ und ihr ganz sanft auf den Hintern schlug, wenn sie etwas falsch machte. Als sie fertig war, trat sie zu mir. “Herrin Jessi, wie befohlen, Dein Zebra. Ich wünsche Dir viel Spaß. Wenn Du Hilfe bei der Erziehung haben solltest, stehe ich Dir jederzeit zu Diensten. Sag einfach Alisha Bescheid.” Ich lächelte sie an. “Einen großen Dank an Deine Mitarbeiter. Sie sieht hinreißend aus.” “Selbstverständlich Herrin Jessi. Es war uns eine Ehre.” Ich spürte, dass das keine Floskel war. Sie meinte, was sie sagte. “Danke.” “Ihr erlaubt, dass ich mich entferne?” “Ja danke. Ich werde mir jetzt mein Zebra anschauen. Sie verschwand. Ich nahm das Zaumzeug und sah in Freyas Augen, dass sie etwas sagen wollte. “Sprich!” “Herrin, das ist ein einziger Traum. Bitte lass mich nicht aufwachen.” “Du bist wach mein Engel und ich werde Dir in diesen Tagen so viele Schmerzen bereiten, dass Du merkst, dass dieses kein Traum ist.”
Kapitel 132 Nachtgeflüster
Ich lang hinter Alisia und spürte ihre Haut an meiner Brist und nicht nur dort. Sie schlief noch halb. Ich berührte ganz sanft ihre Brust. Der Strapon hatte die Nacht in ihr verbracht. „Weißt Du, was ich tun werde?“ Ich werde Dich mit Freya in seinen Raum mitnehmen. Dort werde ich Dich mit den Händen auf dem Rücken am Hals Anketten. Du sollst keine Schmerzen haben. Ich werde Dir eine Kette um den Bauch legen und daran werde ich Freya hängen. Direkt an Dein kleines Möschen. Ich werde ihr befehlen zu lecken und immer wenn ich das Gefühl habe, sie tut das nicht stark genug, werde ich sie schlagen. Jedesmal, wenn ich das Gefühl habe, Dein Stöhnen ist nicht echt, werde ich sie schlagen. Dich wird nichts treffen außer ihren Lippen und ihrer Zunge. Was hältst Du davon?“ „Herrin ich...“ „Schweig!“ Sie wird immer verzweifelter werden, weil Du genießt und sie leidet. Sie wird sich fragen, womit sie das verdient hat.“ „Herrin.“ Ich gab ihr einen Klapps, der sie daran erinnerte, was ich ihr befohlen hatte. Er sollte nicht schmerzen. Ich weiß, wenn Freya mich belügt. Ich weiß wenn Kunden mich belügen. Ich werde merken, wenn bei Dir etwas nicht echt ist. Habe ich das Gefühl, Du verarscht mich, werdet ihr die Plätze tauschen.“ Ich habe nicht vor, dieses zu tun, aber Du würdest mich dazu zwingen. Ich weiß wie man Schmerz erzeugt, ohne Spuren zu hinterlassen. Aber das will ich gar nicht, wenn Du lieb bist. Bist Du lieb?“ Sie schwieg, ich hatte ihr nicht zu antworten erlaubt.
Du wirst mich gleich zum Speisesaal führen, ich werde mich allein an einen Tisch setzen, Du wirst mir einen Kaffee und eine Zeitung holen. Dann darfst Du meine Zehen lecken. Leck sie schön sauber, den anschließend möchte ich, dass sie lackiert werden. Das darfst Du danach organisieren. Danach kehren wir beide hierher zurück und schauen, was der Tag bringt.“
Nachricht von Betty, meiner Studioleitung: Kurz vor Feierabend kommt Arbeit, wo ist Dein Narr, wenn man ihn braucht? Sag mir nicht, der Liegt im Pool!
So ähnlich war es mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass Herrin Nicole, die Dame von gestern zu mir trat und sich erkundigte, ob alles in Ordnung wäre, ob ich mich über etwas oder jemanden geärgert hätte. Sie schaute dabei Alisia an, meinte aber alle ihren Untergebenen. Hätte mir ein Verziehen des Mundes nicht gefallen, die Person wäre bestraft worden. In meinem Beisein oder im Kerker, öffentlich oder zurückgezogen. Beabsichtigte ich Strafmaßnamen gegen meine Sklaven? Sie war dabei nicht aufdringlich sondern völlig normal, als sei es das normalste der Welt. Sie mochte sechzig sein. Es war schwer zu schätzen.
Ich war gerade bei Lui zurück, als drei Dinge passierten. Das Handy klingelte erneut, Lui machte einen dummen Spruch und Herrin Nicole hörte das. Der Hintergrund war, dass Betty die Session dann doch abgesagt hatte, weil sie aus den Regeln herausgelesen hatte, dass sie derzeit nicht gestattet waren. Sie waren beide davon Ausgegangen, dass es derzeit verboten war. Das die Session doch hätte stattfinden dürfen, fand sie auf Seite 25 kleingedruckt in einem Halbsatz.15 Min nach dem Termin. Sie war so wütend, dass sie sich den vorbereiteten Ingwer beinah selbst in den Arsch geschoben hatte. “Und jetzt muss ich auch noch Luis Arbeit machen!” Der Spruch von Lui lautete: “Können die nicht bis 3 zählen.” Das hörte Nicole, die ich im Geiste immer Nadine nenne, warum auch immer. Falls mir das passiert, sorry. Sie erinnerte mich an Nadine, vielleicht kam es deshalb. “Herrin Jessi, höre ich da Unstimmigkeiten und Rebellion? Ich sage Dir, ich bin zwar im wackeren Alter, aber ich kann es noch mit jedem Jungspund aufnehmen. Darf ich ihn in die Algebra einführen? Du hättest Zeit, dich um Dein Zebra zu kümmern?” Ich blickte zu Lui, der wenig begeistert schien. “Einverstanden!”
Da wacht man dann nach einem Mittagsschlaf abends um 10 nach 4 Stunden wieder auf. Wie das so ist. Und keine der Sklav:innen hat sich getraut, die Herrin zu wecken.
Wo sind die eigentlich?
Die Leibsklavin sehe ich. Freya sehe ich, aber wo ist Lui? Sitzt er an der Bar und läßt seine Herrin den Tag verschlafen? „Freya, wo ist Lui?“ Ein unwissender Blick. Die Sklavin, die Alisia seit Stunden mit dem Dildo quäte, zuckte die Achseln. „Das weiß ich nicht Herrin. Nicht mein Zuständigkeitsbereich.“ „Regel Nr 1: Prüfe ob Deins!“, zitierte ich aus dem Beamtenrecht. Es wäre Luis Satz gewesen, nur wo war der?
„Herrin,“, es war Alisia, „Herrin Nadine hat ihn sich ausgeborgt, um ihm die Welt der Zahl näher zu bringen. Pythagoras, wie sie gerne sagt: ‚Die Welt ist Zahl!‘“ Einen Satz der Philosophie von einem der großen Denker des Abendlandes hätte ich hier in dieser Situation nicht erwartet. Diese Frau wurde seit Stunden gefoltert und dann warf sie so einen Satz raus.
„Pythagroras? Das war der mit den gleichschenkligen Weibern oder?“, stellte ich mich dumm.
Alisia lächelte. Sie durchschaute mich, dass sah ich ihr an. Freya blickte irritiert. „Hä? E=mc² Herrin, Du bist wahnsinnig.“ Ich sah, wie Alisia die Augen verdrehte.
„Darf ich Dich zu ihm bringen?“ Wir machten uns auf den Weg und tatsächlich gelangten wir bald zu einem Raum, wo wir Lui an einen Pranger gebunden sahen. Hinter ihm stand Herrin Nadine und fragte nach dem kleinen einmal eins. Lui gab eine Antwort. Ein fester Schlag. „Richtig“ Sie fragte nach einer Formel aus der Geometrie, die man für die Mengenrechnung benutzte. Lui blieb ohne Antwort. Er überlegte zu lange. Nadine gab ihm die Antwort und sie schien korrekt zu sein. Ich hatte Herrinnen erlebt, die ihren Subs Aufgaben gestellt hatten, aber nicht in der Lage waren, das Ergebnis zu überprüfen. Das war bei Nadine anders. Wie war Luis Spruch? „Kann die nicht bis 3 zählen?“ Das betraf zwar nicht Nadine selbst, sondern eine Dominakollegin in Hamburg, aber Nadine bewieß eindeutig, dass auch Dominas durchaus in der Lage waren zu rechnen.
Nadine schaute mich an. In ihrem Gesicht sah ich Güte, die ich ihr angesichts der stundenlangen Folter nicht zugetraut hätte.
„Bei der praktischen Anwendung mangelt es noch etwas.“, war ihr Kommentar, als sie mir die Gerte reichte. Lui ließ den Kopf fallen. „Lui. was ist eins plus eins?“ Ich streichelte sein Haar. „Drei Herrin, ich habe leider keine Hand frei, um Dir das zu beweisen.“ Wenigstens seinen Humor hatte er nicht verloren. Der Narr war also noch bei häm klarem Verstand.
„Ich übernehme Herrin Nadine. Danke für die Vorarbeit.“ „Es war mir ein Vergnügen.“ Sie schlenderte davon, als hätte sie gerade Blumen gepflückt.
Es war spät und ich saß an einer Bar, trank einen leichten Cocktail. Die Sklaven waren versorgt, nur Alisia war bei mir. Ich blickte vor mich hin und über die letzten Monate nach. Herrin Nadine trat zu mir. Sie fasste Freundschaftlich meine Schulter. “Warum nennst Du mich immer Nadine?” Ihr blick war neugierig. Es war kein Vorwurf. “Ich heiße Nicole.” “Ups.”, entfuhr es mir. “Du hast dabei ein Strahlen in den Augen, darum habe ich Dich nie korrigiert.” Sie setzte sich elegant. Ich nippte an meinem Glas. Sah sie an. “Es war auf einer Autofahrt. Als ich Lui kennen lernte, in Montreal habe ich diese Frau kennen gelernt. Wir sind von Montreal zum entlegensten Ort gefahren, den es auf der Welt gibt. Auf dieser Reise habe ich Lui kennen und Lieben gelernt. An einem Tag haben wir ein Pärchen mitgenommen. Wie sich herausstellte kannte sie dort oben jeder. Sie hatte überall ihre Finger mit drin. Praktisch jeder, den wir trafen, war ihr verfallen, diente ihr. Wir trafen uns schließlich zu einer riesigen Party in Montreal, die sie wegen mir organisiert hatte.” “Das Phantom.” Es war ein träumender Blick in ihren Augen. “Ich erinner mich an sie.” Ich blickte sie irritiert an. “Was war das für eine Party, worum ging es?” Ich erzählte es ihr und wir ließen uns Zeit.
Ich erzählte, wie ich damals einen Auftrag hatte um jemanden zu beschatten, der auf Dominas stand. Ich erzählte, wie ich ihn verführte und die benötigte Information weiter leitete. Ich erzählte, wie ich Freude an diesem Beruf fand. Ich erzählte, dass ich Lui loswerden musste, weil dieser Auftrag wichtig war. Ich erzählte vom Fehler meines Lebens, wie ich zunächst gedacht hatte. Ich erzählte von einem Leben, was dank mir gezeugt wurde. Ich lächelte bitter: “Leider nicht in mir!”
Ich erzählte, wie ich Lui verführen ließ. Wie ich einen Schaupieler engagierte, um eine schwanger Frau grausam zu quälen. Ich erzählte, wie er sein Kind rettete, auch wenn es nie wirklich in Gefahr war. Ich erzählte, wie dieser Mann verschwand und nie wieder gesehen wurde. Ich erzählte, wie ich ihn zwang, diese Frau zu heiraten, die er nicht liebte. Ich erzählte, wie ich sein Leid zwei Jahre genoss. Aber seine Frau ging daran fast zugrunde und ich musste damit aufhören, weil ich sie gefährdete. Ich erzählte von dem Kind, das eigentlich mein Kind war, auch wenn nicht blutsverwandt. Ich erzählte, wie sie aufwuchs und wie ich sie liebte. Und ich erzählte ihr, wie ich Lui gestand, dass ihn keine Schuld traf und ich Lucy als unser, mein Kind annehmen würde. Ich erzählte, wie ich sie auf der Reise gefragt hatte, ob sie mein Kind austragen würde, weil ich aufgrund von Grausamkeiten nicht mehr konnte. Sie hatte „Ja“ gesagt. Darum hatten wir uns auf jener Party wieder gesehen. Ich versprach ihr, ich würde nachkommen, aber es müsse jetzt geschehen, weil er sonst wieder in seine Welt eintauchen würde und alles ein Traum geblieben wäre. „Jetzt oder nie!“ Dann musste ich diesen Fall lösen.
Nach der Trennung war Lui völlig am Boden. Die Frau, die er liebte, war weg. Die Mutter seines Kindes, die er geheiratet hatte, jetzt nicht mehr da. Sein Kind weg.
Ich erzählte, was ich tat, um diesen Mann zurück zu gewinnen. Ihn zu meinem Sklaven, nein besser Narren, zu machen und zum Vater eines wunderschönen Mädchens. Lucy.
“Ich kannte Nadine.” Sie hatte mir zugehört bis ich fertig war. Ihr Blick war verträumt. “Das Phantom hat auch mich berührt. Ich weiß noch, wie sie mir das erste Mal die Peitsche aus der Hand nahm und mich lehrte, jenen Mann zu schlagen, der all dies geschaffen hat. Vor sehr langer Zeit.” Ich blickte sie an. “Du hast viel von ihr. Bitte entschuldige wenn…” Sie fasste meine Hand. “Es ist mir eine Ehre, wenn Du mich so nennst.” Sie gab dem Kellner einen Wink, flüsterte ihm was ins Ohr. Er nickte und kam kurz darauf mit zwei Gläsern wieder. “Ich habe nach Dir gesucht kleine Jessi. Viele Jahre habe ich nach Dir gesucht. Aber Du warst nicht zu finden.” “Ja, mein Tarnnetz war gut.” Eine Frau trat mit einem Tablett neben - ich wollte schon wieder Nadine schreiben, ich tue es jetzt einfach. Sie stellte es ab und kniete nieder. Sie ließ sich von ihrer Herrin das Haar streicheln. Die Hände hatte sie auf dem Rücken. Der Blick war gesenkt. Nadine streichelte sie gedankenverloren. Das der Geheimdienst jemanden bei uns einschleust, hätte ich damals nicht gedacht. Ich habe gedacht, ich sehe Dich nie wieder.” “Bin ich jetzt tot? Ist das eine Falle?” “Auch ich habe die Seiten gewechselt.Ich bin nicht im Institut, aber ich kenne Leute.” Sie ließ die Frage offen. “Was für eine Unterstellung…”, ich kniff Alicia. Sie gab keinen Laut von sich. Nadines Züge waren verführerisch. “Ich werde dem Boss eine Frage stellen. Er wird mir eine Antwort geben und dann werden wir sehen, was passiert.”
Sie erhob sich. Sie war atemberaubend. Ihre Körperhaltung sprach von Macht. Das war eine Frau, der niemand widersprach. Sie hatte sich bei unserem ersten Treffen klein gemacht. Sie hatte abgewinkt. Aber das war sie nicht. Sie hatte dieses hier aufgebaut. Vielleicht hatte ihr Sklave von damals ihr das Geld gegeben, aber es war ihr Werk. Aber warum ich? Weil ich vor 20 Jahren mal in einer Kaschemme gearbeitet hatte? Mir kam ein Verdacht. Die Einladung hierher kam aus heiterem Himmel. Eine sexy Postbotin hatte sie gebracht, die ich noch nie gesehen hatte. Zufällig hatte ich gesehen, wie sie und Lui Blicke getauscht hatten. Da war was faul. Das war ein abgekartertes Spiel. Die Sache mit der Konferenz in München. Das war sonst nie in München. Die Einladung hier her. Die lange Session von Nadine und Lui. Die beiden mussten sich kennen. Mir schwante etwas. Sie mussten bei Lui vorgefühlt haben und die Session war der Dank dafür. Na warte mein Schatz. Ich ging im Geiste durch, was ich mit ihm anstellen konnte. Ich begann mir eine Session zu überlegen. Ich dachte an Freya. War sie mit von der Partie? Hatte sie ebenfalls Strafe verdient? War sie jetzt dran mit der Lust? Ich sah ein Bild vor meinem inneren Auge, wo Freya, Alisia und ich zu einem Knäuel heißer Liebe verknotet waren, während Lui schrie. Ich würde ihnen befehlen, mich dabei in den Himmel zu heben mit ihren Küssen, ihren Händen, ihren Haaren, die nach mir schlugen. Sie würden nass sein und es würde vermeindlich keine Absicht sein, nur weil sie ihren Kopf drehten und die nassen Haare auf meine Brust oder besser noch … klatschten. Einer anderen Sklavin würde ich befehlen, den Schmerz bei Lui mit einem Gerät zu verstärken oder abzuschwächen, je nachdem, wie mir war. Ich würde seine Schreie in den Knebel hören, sein Gewimmer. Und Freya würde mich dabei lecken, wie sie es bereits bewiesen hatte, dass sie dieses konnte. Es würde ein Fest werden. Wir würden Lui irgendwann losbinden und ihn nackt und lüstern in den Schnee werfen. Genau wenn er wie wir so richtig heiß war und voller Adrenalin. Wir würden ihn einseifen und er würde schreien. Ich lächelte. Danke Nadine, danke Nicole. Morgen, nach einem Kaffee und einer Zeitung.
„Und Domina Herrin Betty, um Dich werde ich mich auch kümmern, wenn ich wieder in Hamburg bin. Du wirst vor mir knien und mir sagen, wer die Idee hatte. Wie das wirklich abgelaufen ist.“ An den BesD wäre Lui so ohne weiteres nicht rangekommen. Du musstest also Deine Finger im Spiel gehabt haben.
Mal schauen, was sich entwickelt.
Herrin Jessi
Noch eine kurze Erklärung Madame Liz heißt im wirklichen Leben Nadine.
Kapitel 133 Kutsche
Die Hamburg/Grazer Girlygang war nach der Sauna in den Hof raus. Dort hatten wir den Narren kräftig mit Schnee abgerieben, dass er schrie und zeterte. Es nütze nix. Ein paar Bälle flogen auch zwischen uns hin und her. Es hielt sich in Grenzen. Aber es machte allen Mädels richtig Spaß. Nur der Narr hatte zu leiden. Nach dem nächsten Saunagang gab es Eiswasser für ihn und ein bisschen Schnee für mich. Er weigerte sich schon, das dritte mal mit in die Sauna zu kommen, aber da sechs Frauenhände an ihm zerrten, blieb ihm wohl nichts anderes übrig, zumal sich noch zweitere Frauen anschlossen, den Narren in die Sauna und anschließend ins Freie zu bekommen. Das ganze artete dann in eine riesige Schneeballschlacht aus, an der sich ein paar Dutzend Personen beteiligte. Ich sah die Chefin von oben am Fenster im 3. Stock nur den Kopf schütteln. Wir hatten es auf die Männer abgesehen und waren deutlich in der Überzahl. Ich führte einen Sklavenaufstand in die Schlacht. Die Herrinnen schlossen sich an. Leidtragend waren mein Mann, die wenigen anderen männlichen Sklaven und einige Maledoms, die es nicht rechtzeitig geschafft hatten, sich in Sicherheit zu bringen. Am Ende trugen mich die Damen auf den Schultern über den Hof. Der Hof war eingenommen und selbst die stämmigsten Wachleute, nahmen vor uns Reißaus. “Königin. Königin, Königin.” von Sklaven. Wie leicht war es doch, einen Aufstand anzuzetteln? Nein, es war kein Aufstand. Als Nicole angestapft kam, endete die Schlacht abrupt als ich die Hand hob. Sie waren wie erstarrt. Nicole trat vor mich. Ihr Blick war düster. Ich hob die zweite Hand. Die Menge erstarrte. “Meine Königin. Dein Volk verneigt sich vor Dir. Wir haben nur die Freiheit genossen, die Du uns gewährst. Wir danken Dir.” Ich machte eine tiefe Verbeugung. Nicole war skeptisch: “Du dienst doch nicht.” Ich blickte sie an. “Wir alle haben unsere Meister. Auch Du.” Ich wies auf die Burg um mich herum. “Ich danke, dass ich an diesem prachtvollen Ort sein darf.” Nicole schaffte es nicht, ihre finstere Miene zu behalten. Sie stieß mir gegen die Schulter. “Für einen Moment hättest Du mich fast gehabt! Darf ich Dich und den Narren gleich zu einer Kutschfahrt einladen. Dein Zebra soll an der Leine nebenher laufen. Ich denke, sie würde sich über die Bewegung freuen.” Sie wartete meine Antwortl nicht ab: “Rasch rasch, ich brauche einen Zehnspänner mit den besten Pferden.” Pelzmäntel wurden gereicht und ich befand mich kurz darauf mit dem Narren, der Leibsklavin und Nicole in der Kutsche. Wie sie es schafften, Freya in dieser kurzen Zeit so auszurüsten, dass sie nicht fror, blieb mir ein Rätsel. Ein Tor wurde geöffnet und hinaus ging es in die Winterlandschaft. Freya lief als Zebra locker an der Leine mit, ohne eine Last zu haben. Der Narr lag über meinem Schoß. Die anderen beiden saßen mir gegenüber. Seine Hände waren an beiden Seiten durch Karabiner fixiert. Sein Rücken lag direkt vor mir, die ich mit dem Finger nachzeichnete. Nicole erläuterte, warum sie ihn wo geschlagen hatte, wo er welche Aufgabe nicht gelöst hatte und wo er die richtigen Antworten gegeben hatte. Wie ich den Narren einschätzte, stimmte das auch. Wenigstens so ungefähr. Ich zeichnete die Striemen nach. “Überheblichkeit muss bestraft werden!” Der Narr gab ein unverständliches Grunzen von sich. Sie warf einen Blick zu ihrer Sklavin, die im Moment keine Leibsklavin war. “Ich wurde um etwas gebeten und ich habe Dir versprochen, Dir zu sagen, was es ist.” Sie verstummte. “Ich wurde gebeten, jemanden zu entlassen, der dann in Dein Eigentum übergeht. Sie gilt dann als Dein Eigentum, unter der Voraussetzung, dass sie hier bleiben darf. Sie wird Dir hier Dienen, wird Dein Ohr und Dein Auge sein. Ich werde sie nicht berühren, es sei denn, sie bringt die öffentliche Ordnung ins wanken, so wie Du eben. La? Mich sie in Deinem Sinne führen und benutze sie. Dein Verstand wird nur Dir treu sein. Ihre flehende letzte Bitte an mich: *Lass mich ihr dienen, bitte. Ich glaube, nach Jahren eine Herrin gefunden zu haben. Es war ihre allererste Bitte.” Sie dient mit, seit sie 22 ist, also über 10 Jahre. Es würde mich freuen, wenn Du ihre Bitte annimmst, denn ich liebe sie und mag ihr diesen Wunsch nicht abschlagen.” “Aber warum jetzt?” “Sie hat 15 Jahre Zeit, sich eine neue Herrschaft zu suchen. Es steht im Vertrag, dass sie siche dann eine neue Herrschaft zu suchen hat. Ich möchte keine Subs, die bequem werden, die sich einfach ausruhén, weil “Es war immer so.” Sie ist jetzt 32 und und hätte noch 5 Jahre Zeit. Aber es war ihre Bitte an mich, und jetzt lass uns Deinen Narren kitzeln, damit er Lacht. Deine Antwort erwarte ich morgen Abend.”
Wer mag sich vorstellen, wie der Narr gelacht hat. Ich geriet ins Grübeln: “Warum?”
Während Alisha für ihre Freiheit vorbereitet wurde, um mir mit Leib und Seele zu dienen, wurde ich zu einer anderen Sklavin geführt. Noch ehe ich sie ganz erblick hatte, spuckte sie mir ins Gesicht. „Du dreckige...“
Ich wusste, es war ein Test. Konnte ich Recht von Unrecht unterscheiden? Würde ich selbst zur Richterin werden an einer Sklavin, die mir nicht gehörte?
Nein, ich tat es nicht.
Ich blickte sie an und lächelte nur. „Gott verzeihe Dir, ich nicht.“
Ich ließ sie stehen.
HJess
Kapitel 134 Zweifel
Alisha und ich waren zwanzig Minuten getrennt. Dann war sie wieder an meiner Seite, um artig jeden meiner Kontakte zu protokollieren. War das nur wegen der Seuche, oder dienten die Daten noch einem anderen Zweck? Ich fühlte mich ein kleinwenig überwacht und musste an gewisse Medienberichte der letzten Tage denken. Es war ein hervorragendes Überwachungsprogramm. Es diente hervorragend dazu, auch die Herrinnen und Herrn auszuspionieren. Wer traf sich mit wem, wer lachte, wer weinte? Ich glaubte nicht, dass die Erbauer dieser Anlage daran geglaubt hatten, aber mittlerweile war es so. In den falschen Händen… . Ich dachte an die letzten Stunden zurück. Ich dachte an Alisha. Ich dachte an einen Film mit Ben Kingsley und Bruce Willis: “Zu wissen, ob jemand lügt, kann über Leben und Tod entscheiden. Er hat nicht gelogen.” Hatte sich Freya in den letzten Stunden verändert? Sie hatte gestern eine Entscheidung getroffen, die ihr Leben für immer verändern würde. Ein Zurück in Nicoles Schoß würde es danach nicht mehr geben. Hamburg war weit. Ich konnte nicht mal eben hier her. Ich konnte sie nicht mal eben auffangen. Es wäre meist eine Top-Down-Fernbeziehung. Wollte ich das? Wollte ich mir eine weitere Sklavin ans Bein binden? Würde sie mich einengen oder bereichern. Es konnte ein Test sein. Versuchte man mich als Herrin einzuschätzen, ob ich mir überlegte, was ich tat. Alisha die Wurst, die man mir hinhielt, damit ich ganz artig die Vorderpfote hob. Wollte man mich manipulieren? Mich zur Marionette machen, wie ich dieses gewöhnlich mit meinen Untergebenen tat? Ich beschloss, ein Risiko einzugehen, indem ich mich auf dieses Spiel einließ. Va banque, wie es so schön hieß. Es gibt die Bank. Alles oder nichts. Dieser Leckerbissen war zu lecker, als dass ich nicht wenigsten daran lecken sollte. Das war mit Sicherheit beabsichtigt. Der Abend verging, aber ich nahm nichts wirklich wahr. Alisha stand hinter mir und massierte mir den Nacken. Ich hatte es ihr nicht befohlen, sie tat es einfach. war es vorrauseilendes Gehorsam, um mich in meiner Entscheidung zu beeinflussen? Versuchte sie gerade, mich zu manipulieren? Wenn ja für wen? Für sich selbst? Ich räkelte meinen Kopf, schmiegte mich an ihre Hand, die sich gut anfühlte. Ich bin im Nacken sehr empfindlich und habe dort viele Punkte, die mich sehr erregen. Ihre Hände fanden diese. Sie hatte geübt, um sich diese Position zu erarbeiten. Was hatte sie gesagt, wie viele Jahre? Wie bekam man Informationen aus Männern heraus, die nicht reden wollten. Ich war wieder bei jenem Film. “Sag mal, wie heißt das gedopte Pferd nochmal?” Und schon waren ein paar Leute mit einer Überdosis Gier unterwegs. Mich verlangte nach Alisha. Ich drehte mich. Nahm ihr Kinn in die Hand, blickte ihr in ihre wunderschönen Augen. “Es gibt die Bank.” Ich gab ihr einen Kuss. Meine Hand fasste ihren Nacken. Ich zog sie an mich heran. Ich legte ihre Wange auf meine Brüste. Ich ließ ihre Hände um meinen Körper fassen und befahl ihr, mich zu massieren, mich zu streicheln, mich zu liebkosten. Ich zeichnete in ihrem Gesicht. Ich ließ sie in meine Hand atmen. Ich verschloss ihr probeweise den Atem. Ich versuchte, ihre Zweifel und Ängste zu erspüren. Sie musste welche haben. Was war, wenn ich ihre Bitte ablehnte? Sie musste doch auch Angst davor haben, wenn ich nein sage. Welche Gedanken gehen einem Sklaven durch den Kopf, wenn er oder sie sich auf ein Spiel einläßt? Ist es nur die Geilheit? “Mehr mehr mehr?” Hat nicht jeder Sklave auch Gefühle, Ängste? Ich dachte an meine Male auf der passiven Seite, auch mit Lui. Ja auch er hatte mich mal führen müssen, damit wir beide ein Gefühl bekommen würden. Ein Gefühl für einander. Während ich Alisha auf die Lippe bis, schmiedete ich den Plan, sie morgen als Herrin auftreten zu lassen. Sie sollte führen. Verführen. Ich wollte sehen, ob sie das konnte. Nicht Lui, der kannte mich zu gut. Wir kannten einander zu gut. Sie würde einen dieser Wachleute bezirzen. Ich wollte sehen, wie ihm das Wasser im Munde zusammen ließ. Ich wollte sehen, wie sich eine kleine Beule bildete. Ich wollte sehen, wie sie vor seinen Augen tanzte. Ich hatte einen im Blick. Ich wollte sehen, ob sie ihn umschmeicheln konnte. Ich wollte sehen, ob sie ihn locken konnte. Ein Fuchs im Hühnerstall, wie man so schön sagt. Aber es durfte keine ängstliche Füchsin sein. Für mich die Reichen und Mächtigen Verführen? “Sag mir Liebes. Als sie Freya bemalt haben, wie hieß die eine, die den Pinsel führte? Die Blonde? Ist Dir aufgefallen, wie sie ihren Körper bewegt hat? Fandest Du ihr Auftreten nicht nicht auch etwas schnippisch? Hast Du gesehen, dass sie immer wieder ihre linke Brust berührt hat? Hast Du gesehen, warum sie das tat? Hast Du den einen Striemen, nur ganz zart, auf ihrem Arsch gesehen? Wer hat sie geschlagen? Ihre Herrin oder ein ungezogener Gast? Hast Du ihren Blick zu Lui gesehen, wie sie ihn einschätzte? Wie sie ihn taxierte? Was wird in ihr vorgegangen sein?” “Sie hat zuerst über ihn gelacht. Dann ist ihr klar geworden, in welcher Situation sie sich befindet und in welcher er. Ihre Überheblichkeit sank dahin. Der Stolz in ihren Augen verblasste, als sie sah, dass sie nur eine Sklavin war, die ich erhoben hatte, über den Narren zu lachen, den Du am Gängelband durch die Gegend führst, um der Welt zu zeigen, dass jeder seinen Platz würde einnehmen können. Sie hätte sich gefragt, ob sie glücklich damit wäre. Ich glaube, Lui ist kein Spielzeug. Er ist Dein Werkzeug, um der Welt zu zeigen, wie leicht sie sich manipulieren lässt. Er sieht unglücklich aus. Aber er ist es nicht.” Sie biss sich auf die Lippen. “Nicht mehr. Das fühle ich. Ich sage es nicht, weil Du es gestern erzählt hast. Du hast ihn vorgeführt. Du hast ihn bis auf die Knochen blamiert. Und trotzdem liebt er Dich.”
Es hat mich Mühe gekostet, dass Herz dieses Sklaven zu erreichen. “Meines hast Du im Sturm erobert.” “Aber wird es den Orkan überstehen?” Sie blickte mich an, dann zu Boden. Ich sah einen kurzen Zweifel in ihren Augen. “Kann ich das? Was wird sie mit mir tun?” - Ich las ihre Gedanken. Dann änderte sich ihr Blick. Sie fasste einen Entschluss. “Ich werde es uns beweisen.” Ich schaute sie tadelnd an: “Du sprichst von Uns? Du wagst es jetzt schon, von Uns zu sprechen.” Ich sah ihr tief in die Augen: “Merk Dir, es gibt nur ein ich. Das bin ich. Ein anderes ich, schlägst Du Dir besser aus dem Kopf.”
Sie blickte zu Boden. “Verzeih”
Kapitel 135 Zum Donnerkuckuck
Ich war heute nicht gut drauf. Klar, wir hatten heute morgen Lui zu einem gefühllosen Orgasmus gebracht, aber schon bei der Morgenlektüre der Zeitung verging mir das Lachen. Da war ein Artikel über Menschliches Leid, der meine Stimmung kippte. Auch ich bin nur ein Mensch und Schicksale bewegen mich. Alisha war besorgt, Freya alarmiert. Sie kümmerten sich rührend um mich. Um was es ging? Geschenkt. Ich hatte selbst vor kurzem einen Artikel über dieses Thema in einer Zeitung geschrieben und dieser Artikel bewies, dass ich leider recht hatte. Ich war am Boden zerstört. Menschliches Leid. Meine Sklavinnen und mein Narr fingen mich auf. Trösteten mich, soweit das ging. Ich bin ihnen sehr zu Dank verpflichtet Das ist keine Floskel. Die Leibsklavin saß mir zu Füßen, als ich in Tränen ausbrach. Sie holte Freya, und die wiederum Lui und gemeinsam gelang es ihnen, mich durch viel Zärtlichkeit, wieder in die rechte Bahn zu führen. Sie brachten mich in mein Schlafgemach und eine halbe Stunde Ephraim Kishon hatte dazu geführt, dass ich aufgehört hatte zu weinen. Ich war an mich selbst erinnert, aber meine Sklaven schafften es, mich aufzufangen.
Das Spiel um SM geht nicht nur in eine Richtung, und wer etwas anderes behauptet, lügt.
Kapitel 136 Letzter Tag vor Abreise
Heute in Mittwoch, wie ich gerade feststelle, ich war bis eben der festen Überzeugung, es wäre Donnerstag. Zeit hat hier keine Bedeutung. Ein weiterer Tag steht an.
Heute Morgen bin ich erst spät wach. Ich sehe Soldaten ohne Waffen marschieren. Nanu. An der Spitze eine Frau in Tropenuniform. Sir marschierte zu der Chefin und macht einen militärischen Gruß. Die beiden unterhalten sich kurz. „Sind die echt?“, flüsterte ich meiner Leibsklavin zu. „Ja, Herrin Nicole gewährt Ihnen Infrastruktur in diesen Zeiten. Normalerweise kommen sie nicht hier her, haben einen eigenen Bereich, aber die Generälin scheint etwas von ihr wissen zu wollen.“ Zwei Soldatinnen und zwei Soldaten folgten ihr als Eskorte. Ich dachte an ein Cover von Rammstein: Mädchen in Uniform.
Wenn Du heulen willst, geh raus.
Hauptfeldwebel.
Kapitel 137 Weidezaunprinzip
Ich habe meine Leibsklavin ans Andreaskreuz gehängt, mir selbst nicht leitende Schuhe angezogen, während sie barfuss auf dem Boden steht. An meinem rechten Oberarm ist ein Stromgerät angeschlossen und ich entzücke mich gerade damit, Stellen an ihrem Körper zu erkunden, an die Kette zu fassen, die ihre Brüste mit ihrer Scheiden verbindet. Ich dringe mit meinen Fingern in sie ein. In ihren Mund, in ihre Nase. Das Gesicht dabei, seht Ihr es vor Euch? Ich dringe ihr in andere Körperöffnungen, berühre ihre Fußsohlen, ihre Handflächen, ihren Nacken. Sie schreit und ich genieße es. Es ist mein Abschiedsgeschenk für sie, denn ich will ihr Geschenk nicht. Ich schenke sie sich selbst zurück. Hört ihr, wie sie schreit?
Kapitel 138 Massage
Vor dem Aufbruch am Abend mit dem Flieger nach Hamburg hatte ich noch etwas Zeit. Ich träumte etwas vor mich hin, als mein Blick eine Sklavin im Rollstuhl traf.
Sie tanzte für mich auf ihren Hinterrädern als sei sie mein Brummbär. Es sah echt gefährlich aus, aber sie beherrschte ihr Spiel. Ich lockte sie zu mir. “Warum bist Du hier?” “Herrin Nadine hat mir befohlen, Dir noch eine Massage anzubieten.” Herrin Nadine? So nannte doch nur ich sie. Da war was faul, aber das Mädel gefiel mir.
“Herrin Nadine?” Sie grinste keck, und ich nahm ihr den Wink mit der Dachlatte nicht übel. Das Mädel reizte mich. “Und was passiert, wenn ich einwillige?” “Dann werde ich Dich in eine Welt der Entspannung führen, in eine Mediation und ich werde Dich dabei streicheln, während ich zu Dir spreche. Du wirst Musik im Hintergrund hören und total relaxt sein?” Sie biss sich auf die Lippe, hielt den Kopf schief. Eine bezaubernde Frau.
Ich befahl meiner Leibsklavin zu warten und folgte ihr. “Warum hat Dein Rollstuhl keine Griffe?” “Sklavinnen werden nicht geschoben Herrin Jessi.” Ich hielt sie an. “Woher weißt Du, wie ich heiß?” Sie kicherte. “Vom Sklavenaufstand natürlich. Das ist in aller Munde.” Das letztere entsprach der Wahrheit. Ich entschloß, der Sache auf den Grund zu gehen. Sie führte mich in einen Raum, der eingerichtet war. Es roch gut, das Licht war abgedunkelt, der Raum orientalisch geschmückt. Da war eine Liege und ein Stuhl, auf den sie sich setzte, ohne dass ihre Füße den Boden oder etwas anderes berührten. Ich schaute ihre Muskeln der Arme an. Da steckte Kraft hinter. Die Beine hingegen waren dünn. Über der Liege waren Stangen angebracht. Sie griff sie mit einer Leichtigkeit, die mich verblüffte: “Komm, leg Dich neben mich!” Ich sah sie streng an. Jedenfalls versuchte ich es: “Dich?” “Ja Dich, denn in der nächsten Stunde werden wir eins sein, und man sietzt seinen Körper nicht, wenn man ihn behalten will.” “Das leuchtete ein. Ich zog mich aus und legte mich hin. Ein Geruch legte sich in meine Nase. Eine Künstlerin begann ihr Werk. Sie interagierte mit mir, und ich hatte das Gefühl, als ob die Körperteile zu mir sprachen. Wie hatte ich meinem Sklaven befohlen. “Beobachte Dich.” Sie erzählte mir das, was sie sah im Flüsterton und es entsprach fast meinen Gefühlen. Sie sah das kleinste Schweißtröpfchen und die kleinste Verspannung. Die Musik hüllte mich ein. Ich geriet in einen merkwürdigen Dämmerzustand zwischen Träumen und wachen und immer, wenn ich anfing zu träumen, weckte sie mich daraus. Ich hasste sie in diesem Augenblick, weil sie mich aus meinem Traum gerissen hatte und versank sogleich erneut in Leidenschaft, um mit dem Träumen wieder zu beginnen. Zeit verlor jegliche Bedeutung. Sie liebkoste mich. Eine Meisterin in ihrem Fach. “Warum tat sie das?” Eine Sekunde später war diese Frage vergessen, denn etwas neues trat hervor. Ich kann es nicht beschreiben. “Carmen, sage mir, warum hast Du Deine Freundin Alisa belogen? Warum hast Du Herrin Nadine betrogen und warum hast Du Deiner Herrin nicht die Wahrheit gesagt?” Sie erstarrte. Brach in Tränen aus und verließ den Raum.
Kapitel 139 Letzter Abend
wir saßen zu dritt an einem Tisch. Allein. Wer? Ein Hauptfeldwebel der Österreichischen Streitkräfte, Nicole und ich. Wir nippten am Wein und unterhielten uns. Es begann mit einem mit einem lockeren Gespräch. Hauptfeldwebel waren hier die Zugführer bezeichnet. Zumindest ist das in Deutschland so, so genau habe ich nicht nachgefragt.
Hauptfeldwebel Maier war am Vormittag nach meiner Beruhigung durch meine Subs aus der vorherigen Geschichte in die Arena marschiert in Begleitung von zwei Soldatinnen und zwei Soldaten an ihrer Seite. Dort waren sie für den Schnee ausgerüstet gewesen, jetzt trug Hauptfeldwebel Maier eine Tropenkleidung. Auch Nicole und ich waren bedeckt. Ich hatte mich nach hinten gelehnt und lag mehr als das ich saß. Auch die anderen beiden hatten sich mittlerweile zurück gelehnt. Wir waren nach den offiziellen Gesprächen zum Du übergegangen und ich gestand Frau Hauptfeldwebel Maier, dass ich ihren Auftritt heute bemerkenswert fand. Die Soldaten waren in der Burg in einem gesonderten Bereich eingeteilt und erledigten eine Sonderaufgabe für Österreich. Sie mochte etwa 40 sein, wie ich, vielleicht ein bisschen jünger. Langes blondes Haar, adrett und in der Tropenuniform hätte sie jeden verführen können. Die Blicke auf sie beim Einmarsch in den Hof waren dementsprechend. Sie war anfangs ein wenig verkrampft, auch wenn sich jetzt ihre Spannung bei einem Glas Rotwein etwas löste. “Hat Ihnen der Aufstand, den ich gestern angezettelt habe, so imponiert, dass Sie dachten, die gucke ich mir mal persönlich an, ehe mein Zug geschlossen überläuft?” Gestern hatte ich die zivilen Bediensteten hier in eine riesige Schneeballschlacht geführt, um mich dann vor Nicole zu verneigen. Ihren Mund umspielte ein Lächeln. “Nein, Sie haben mich interessiert Frau König. Aber vielleicht sollten wir zum Du übergehen?” Sie öffnete ihr Haar und warf es sich über die Schulter. “Jetzt, wo der öffentliche Teil vorbei ist.” Ich sah sie an. Ihre Figur, die beiden Ringe an ihren Händen. “Verheiratet?” Sie wirkte einen Moment abwesend, blickte mich aber dann an. Sie blickte auf ihre Ringe. “Ja, seit das in Österreich erlaubt ist.” “Also seit 3 Jahren”, schloss ich. Sie nickte. “Zivilistin, aber verrückt nach dem Militär, wurde ausgemustert. Durfte nicht mehr, aber ich liebe sie umsomehr.”
“Weiß das Ihr Zug?” Sie schenkte mir nur ein Lächeln, beantwortete die Frage somit nicht direkt. Sie fasste sich an die Uniform und öffnete den obersten Knopf. “Es ist ganz schön warm hier.” “Ja, meine Sklavinnen sollen schließlich nicht frieren.” “Ich habe Bilder gesehen, wo Sie Handschuhe tragen. Das hat mir imponiert, Frau König.”
Ich hob mein Weinglas. “Wo der öffentliche Teil vorbei ist, könnten wir zum Du übergehen, oder läßt das Ihr …” Ich ließ das Wort bewusste aus, machte eine Pause. “Nicht zu.”
“Anja.” Sie hob das Glas. “Herrin Jessi, für Freunde schlicht Jessi.” Wir stießen an. Ich beobachtete, wie sie trank und hatte das Bild von Sharon Stone im Kopf, wie sie in Basic Instinct daliegt, bevor sie die Beine öffnet. Sie erinnerte mich an sie. “Was wir jetzt tun, wird doch niemals diesen Raum verlassen, oder?” “Das kommt ganz auf Dich an.” Sie leckte sich den Wein von den Lippen. “Weiß das Deine Frau, was Du hier tust?” “Weißt Du, meine Sklavin sagte neulich unter Tränen zu mir, ich solle mich doch mal in ihre Lage versetzen.” “Und da dachtest Du, Du läßt Herrin Jessi mal eben Tausend Kilometer anreisen. Was für ein ungezogenes Mädchen.” Sie biss sich ertappt auf die Lippen, hielt den Kopf etwas schräg. “Ich kann ja schlecht mit meinem Zug in Hamburg einmarschieren, oder?” “Das würde ich als feindlichen Akt betrachten!” mir beugten uns beide zu einander. “Dabei käme ich in freundschaftlicher Absicht.” Ich fasste ihre Wange, streichelte ihr Kinn. “Freundschaft? Sowas kenn ich gar nicht. Wer was von mir will, hat sich zu unterwerfen.” Ich blickte zu Nicole. “Mit wenigen Ausnahmen.” “Sehr Ihr, da habe ich Sie doch richtig eingeschätzt.” Sie machte ihren Hals frei. “Lass das Sie weg. Es steht Dir nicht zu.” “Aber ich dachte….” “Was das kleine Sklavenhirn dachte oder nicht, ist völlig irrelevant.” “Wenn Du das sagst Herrin Jessi.” ich gab ihr zwei ganz leichte Schläge auf die Wange. “Höre ich da einen leichten Anflug von Rebellion? Hat Dir der Sklavenaufstand so imponiert, dass Du es gleich selbst versuchen musst?” “Ich weiß gar nicht, was Du hast, es ist doch gar nichts passiert.”
“Herrin Nadine. Lassen Sie diese Frau verhaften. Stecken Sie sie in angemessene Klamotten und bringen Sie sie in den Verhörraum.”
Ich stand auf, nahm meinen Wein, trank einen Schluck und schlenderte davon.
4 Stunden und etwas Schlaf später betrat ich einen Raum. Anja in Sträflingsklamotten der DOC, orange, wie in manchen Gefängnissen in Amerika üblich. Die Hände an Handschellen fast ohne Kette in der Mitte des quadratischen Tisches. Ich betrat mit dem Glas Wein in der Hand den Raum. Diesmal alkoholfrei, aber es war fürs Spiel.
Ich hatte am Abend vorher nicht viel getrunken, nur genippt. “Da ist sie also, die Verräterin. Die Ratte in diesem Nest, das zu finden mich Herrin Nadine extra tausend Kilometer aus Hamburg anreisen lässt.” Sie schwieg. Ich nahm einen Rohrstock in die Hand. “Da will sie zum Feind überlaufen. Spielt mir hier den Notstand vor.” Ich blieb am Tisch stehen, beugte mich nach vorne und beugte mich vor. Sah ihr in die Augen. “Dann ist das nur Tarnung, um unsere neuesten Waffe dem Feind zu übergeben. Wohl zu viel ‘Jagd auf Roter Oktober gelesen’, dachtest, ich bekomme das nicht raus!” “Sie schwieg!” In Jagd auf Roter Oktober entführt Sean Connery das neueste U-Boot der Russen unter Vorspiegelung von Notfällen und übergibt es der USA. “Hochverrat!” Pause. Ich schaute ihr in die Augen. “Und das mir in meiner Situation? Weißt Du nicht, in welche Situation Du mich damit bringst?” Sie schwieg immer noch. “Ich glaube, ich werde mir neben den Informationen, die ich aus Dir herauskitzeln werde, den Spaß machen, Dich ein wenig zu quälen.” Ich fasste ihr Kinn, was sie mir entriss. Ich nahm die Gerte in die Hand und trat hinter ihren Rücken. “Hier werde ich Dich schlagen.” Ich berührte mit der Gerte eine Stelle auf ihrem Rücken. “Und hier.” Ich tippte woanders hin. “Und wenn ich mit dir fertig bin, wirst Du schön ins Glied zurück kehren. Du wirst mir berichten, was in der Truppe passiert und Du wirst Dich schön langsam nach oben Arbeiten.” “Ihre Drecksarbeit können Sie alleine machen.” Ich war entzückt. “Ein Widerspruch. Damit habe ich ja gar nicht gerechnet.”
Ich benetzte mir die Lippen. “Keine Sorge. Was wir hier beide heute Nacht tun werden und wie ich Dir die Informationen aus der Nase ziehen werde, das bleibt unser Geheimnis.” Ich wechselte von Zuckersüß auf Befehl: “Schafft ihre Freundin rein!” Es war nicht ihre Freundin, es war Freya aber in diesem Spiel, war es ihre große Liebe, und sie spielte ihre Rolle zauberhaft.
Kapitel 140 Ein bisschen Show
Ich habe in Hamburg einen Ruf zu verteidigen. Ich startete damals wie eines meiner Vorbilder Mittellos in Berlin, wurde durch einen Akt der Barmherzigkeit nach Virginia mitgenommen und landete mit einem Auftrag in einem Puff in Montreal. Seit dem hat sich viel verändert. Den Mann, den ich dort traf, habe ich unterworfen, erniedrigt und geheiratet. Er hatte mich zum abgelegensten Ort der Welt geführt und dort waren wir zusammen durchs Feuer gegangen. Es war die Mittsommerfeier eines Stammes gewesen. Diesen Mann lässt Frau nicht wieder los. Ein bisschen Show war es, Freya und Lui in Klamotten der DOC, der US-Strafvollzugsbehörde, in ein ziviles Flugzeug steigen zu lassen, um mit ihnen im Gepäck durch den Flughafen in Hamburg zu marschieren.
“Mafiadomina” hatte mich die Presse getauft. Ich hatte mal wieder bewiesen, dass mit mir zu rechnen war. Aber was ich wirklich wollte, wussten nur ganz ganz wenige.
Freya, Lui und ich lachten schallend, als wir in den Van am Hamburger Flughafen gestiegen waren, den Harry, mein Ex, steuerte. Ex, das war schon gar nicht mehr wahr, denn die junge Frau von damals, gab es nicht mehr. “Willkommen zurück Herrin Jessi.” Er und sein früherer Rivale Mic, dessen Mutter mir das Leben gerettet hatte, waren die einzigen beiden Menschen auf der Welt, die ich korrigierte, wenn sie Herrin Jessi sagten. “Kleine Jessi”, war eine Anspielung und sagte so viel mehr. Was war aus ihr geworden? Sie war immer noch dieselbe Person.
“Kleine Jessi” war zu einem Synonym geworden, dass man es, egal woher, an die Spitze schaffen konnte.
“Auf zur Lieblingsfalle!”
Ich hatte die beiden befreit und wir herzten uns. “Das war ganz schön demütigend da gefesselt im Flugzeug.” “Ja und die Blicke, ich war ja sowas von feucht.” Ich gab meiner Sub einen Schlag gegen die Schulter. “Heizkissen gefällig?” Wir alberten herum. Der Van stoppte. Ich war irritiert. Sekunden später sah ich in das Gesicht von Kommissar Haase. “Herrin Jessi, wir haben da ein Problem.” Ich schaute ihn verdutzt an. “Mord an einer….” Er sprach das Wort nicht aus. “Wer ist sie, woher kommt sie, wem dient sie?” Der Auftrag in Österreich müsste warten, den mein privater Kiez war wichtiger. Scheinbar wurde es Zeit, mal wieder die Gerte zu schwingen.
Kapitel 141 Frühstücksplan
Der Narr saß angekettet im Käfig im Wohnzimmer, Nackt mit einer kurzen Kette, die seine Wange auf dem Boden hielt und seine Knie unter dem Bauch. Sie war so kurz, dass er nicht mal den Kopf drehen konnte.
Freya und ich saßen in der Küche und Freya las mir aus der Zeitung vor. So ein Papierexemplar konnte man falten und wunderbar als Schlaginstrument benutzen. Wie war der Witz? “Aus Ihrer Zeitung habe ich etwas wunderbares erfahren.” “So was denn?” “Ich wusste nicht, dass es in Katowitz eine Druckerei gibt.” Sei es drum. Wir ließen uns Zeit, alberten herum, vergaßen alles. Wir leckten uns gegenseitig die Speisen vom Körper und es war unendlich erotisch. Ich stieß sie an. “Komm!” Ich warf ihr ihre Lederjacke zu und wie verließen die Wohnung. Wir fuhren zur Bundhäuser Spitze, die Ostspitze der zweitgrößten Flussinsel der Welt. Dort piekte ich sie mit Schilf. Eine unheimlich erotische Session in der Natur. Es zog uns Richtung Westen an der Elbe entlang. Es gab dort herrliche Orte zum Spielen. Es dauerte den halben Tag, bis wir auf Krautsand bei einem Freund ankamen. Er lud uns zum Kaffee ein. Wir hatten etwas Torte mitgebracht und so genossen wir einige Stunden des Sonntags.
Gegen acht setzte sich Freya ans Steuer und fuhr uns nach hause.
In der Zelle stank es. Lui hatte in den Stunden meiner Abwesenheit gepisst und ge…. . Ersteres lief mittlerweile um sein Gesicht zusammen, denn hier war die tiefste Stelle in dem Becken, in dem er angekettet war. Er hatte es nicht freiwillig gemacht. Es hatte ihn Überwindung gekostet. Aber ihm war nichts anderes übrig geblieben, wenn ihn die Bauchschmerzen nicht zerreißen wollten.
Ich holte Stäbchen….
Kapitel 142
Vorfälle
Wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, gab es heute Morgen bei der Verabschiedung in einem der größten Bordelle Österreichs bei Graz einen kleinen Vorfall, nein eigentlich zwei. . Mein Sklavin hatte bei der Frage des Narren, wie man meine Berufsbezeichnung wohl schrieb, geantwortet, dass sie immer gnädige Frau schreiben würde.” Es war nur ein Tuscheln der beiden, war aber so lauf, dass es doch einige gehört hatten. Ich hatte mich geräuspert. Der zweite Vorfall war darin begründet, dass meine Leibsklavin, die mir bis heute gedient hatte, nicht zur Verabschiedung gekommen war. Ein Affront.
Man hatte mich hier unter einem Vorwand hergelockt und jetzt das. Ich war sauer und ließ böse Blicke zum Narren wandern. Wir verabschiedeten uns von den beiden Dominas und der Sklavin im Rollstuhl, die der Vorwand für diese Missetaten waren. Ein Hausdiener brachte uns mit dem Auto zum Flughafen, wo wir eincheckten. Ab in den Sicherheitsbereich, wir wir uns zum Warten auf eine Bank setzten. Eisernes Schweigen. Wir hatten Zeit und waren viel zu früh. Ich ging auf die Toilette. Als ich wiederkam, sah ich auf dem Platz neben Lui einen vergessenen Koffer. Und schon sollte das Drama beginnen. Sicherheitsleute sprachen uns an, als wir den Ort verlassen wollten. Es fiel auf, dass der Koffer ungewöhnlich schwer war. Den hätten wir beim Schwergepäck abgeben müssen. “Das ist nicht unserer.” “Schutzbehauptung. Kommen Sie bitte mit, alle drei.” Wir wurden in einem Raum gebracht, wo wir mit unserem Gepäck und jenem Koffer warten mussten. Zuerst kam Lui an die Reihe. Dann verschwand Freya. Ein Mann mit zwei Wachleuten kam in den Raum. “Frau König, Sie sind verhaftet wegen Menschenschmuggel” “Bitte was?” Ich war etwas irritiert. Er ging zum Koffer und öffnete ihn. Wer sprang heraus? Meine Leibsklavin.
Ich schluckte.
“Mit freundlichem Gruß vom österreichischen Militär.” Er grinste. Alisa fiel mir um den Hals. “Ich wollte mich nur verabschieden.” Sie küsste forsch meine Wange. “Was läuft hier eigentlich?” “Gefangenentransport in einer zivilen Boing.”, antwortete der Soldat. “Das ist doch schon bei Bruce Willis schiefgegangen.” “Hier wird nichts schief gehen Herrin Jessi. Wir werden Sie begleiten um die beiden am Zielort dem Militärgerichtshof zu überstellen. Wir hoffen, Ihnen gelingt es im Gegenzug unsere unsere gesuchten Personen auszuliefern.”
“Wie viele wissen davon?” “Wir drei und die, mit denen Sie im Tower gesprochen haben.” “Ich soll mit Österreichischen Soldaten? Ne, das meint Ihr nicht ernst oder?” Ich schaute ihn an. “Sie haben heute Morgen gesagt, sie sind sauer auf die beiden. Wenn…” Ich winkte ab. schmunzelte. “Läßt sich so eine gewiefte Person wie Hauptfeldel Maier wirklich blöffen? Glaubt Ihr das wirklich?” “Frau König…” “Herrin Jessi, wenn ich bitten darf.” Er schluckte. “Ihr werdet sie in Kleidung der DOC stecken. Dann werdet Ihr den beiden Ledermasken aufsetzten und sie entsprechend Knebeln. Ach holt doch den armen Kerl in dem anderen Koffer auch zum Vorschein, der eine ähnliche Figur hat. Wie steh es im Faust? Man trug ihn fort das Fettgewicht, tot oder trunken weiß man nicht. Wenn ein Wort nach draußen gelangt, hol ich Euch als nächstes? Habt Ihr mich verstanden” ”Jawohl Herrin Jessi.” “Lui Freya und ich werden mit dem Flugzeug wegfliegen. Fünf von Euch werden uns begleiten. Ihr drei nicht. Ich hoffe, ich habe mich klar ausgedrückt.
“Jawohl Herrin Jessi.” Er salutierte. Mit einem Lächeln auf den Lippen: “Wegtreten!” Die DOC ist die amerikanische Gefängnisaufsicht und die haben so wunderbar orange Sachen für ihre Häftlinge, dass sie richtig schön auffielen. Meine Leibsklavin half mir, mich in Ledersachen zu schnüren und mich richtig böse aussehen zu lassen. Ich gab ihr einen Kuss zum Abschied. Ich marschierte zu den beiden Gefangenen und nahm sie in Empfang. Sie ließen sich die Übergabe Ordnungsgemäß quittieren. Mit meinen beiden Gefangenen machte ich mich auf den Weg ins Flugzeug. Die Blicke der anderen Gäste waren für mich unbezahlbar und für meine Subs. Nun, angenehm waren sie jedenfalls nicht.
Der Vorschlag von Feldwebel Maier hatte mir gefallen.
Auch in Hamburg zogen wir noch etwas Aufmerksamkeit auf uns. Wie war die Schlagzeile in der Abendpost?
“Mafiadomina nach Kurzbesuch in Graz wieder in Hamburg gelandet. - sah verärgert aus.”
„Schreiben Sie über mich, was Sie wollen, nur Schreiben Sie meinen Namen richtig. „ P.T. Barnum .
Frau kann auch nix für sich behalten. Doch kann sie.
Kapitel 143 Der Morgen danach
wir lagen im größten Bett der Lieblingsfalle, in der wir geschlafen hatten. Zusammen hatten wir uns unter die Decke gekuschelt. Lui lag hinter mir und Freya vor mir. Ich dachte an Luis Schwanz, den ich in mir gespürt hatte und ich dachte an die Finger, die Freya berührt hatten. So waren wir gestern eingeschlafen. Eine Reise lag hinter uns. Wir hatten in der Woche viel erlebt. Es hatte uns noch mehr zusammen geschweist, oder vielleicht auch gedrückt. Den Kiesel, der unter enormem Druck zum Diamanten gepresst wird. Ja wir waren schon eine seltsame Truppe. Eine Sklavin und angehende Staatsanwältin für Menschenrechte, ein Narr und Autor, der mich faszinierte und der sein Geld auch damit verdiente, dass er Menschen zusammenbrachte, die sonst nie miteinander sprechen würden, und eine Domina, der man nachsagte, für die Mafia zu arbeiten, aber die gerade von der Polizei um Hilfe gebeten wurde. Eigentlich galt das als No-go auf dem Hamburger Kiez. Mit der Polizei arbeitete man nicht zusammen. Das war eisernes Gesetz. Aber erzählen Sie das mal einer Frau, die mal für Geheimdienste gearbeitet hat. Natürlich nutze ich, was ich hatte, aber ich bat sie nicht um Hilfe. Ich lieferte ihnen keine Informationen, sondern ich lieferte ihnen den Täter.
Das war der entscheidende Unterschied. Die Lieblingsfalle wurde auch mal zur Detektei und Freya zu unserem Lockvogel. Er biss an. Sie fuhren in ein Hotel am Rande der Stadt. Freya kam aus dem Bad. Sie war nackt und wunderschön. “Weißt Du Süßer, was wir jetzt tun werden?” Er schaute sie mit großen Augen an. An ihrem Finger baumelte einen Paar Handschellen. “Ich werde Dich fesseln und ficken, ja?” Freyas Gesicht war die Verführung pur. “Überleg doch mal Dummerchen. Wie sollen diese schönen Hände Dir gutes tun, wenn sie gefesselt sind?”
Sie fasste seinen Hals, glitt an ihn heran, gab ihm einen Kuss und streichelte seinen Nacken. “Oho, das klingt auch gut.” Er sah, wie meine Sklavin sich auf die Lippen biß. Ich war stolz auf sie. Ich hatte sie gut ausgebildet. Ich sah, wie sie ihn ins Bett verführte, ich sah, wie sie ihn auszog, wie er sich bereitwillig von ihr Fesseln ließ.
Ich sah, wie sie seine Lust bis ins Unermessliche steigerte, wie sie ihn hinhielt. Ich sah, wie ihm der Speichel aus dem Maul lief, wie er oben und unten anfing zu sabbern. Sie musste ihn gar nicht ficken. Ich sah es und hörte, wo er die Leiche versteckt hatte. Harry und Mic übergaben den Typen.
Der Rest war Aufgabe der Polizei. Ich nahm meine Sklavin in den Arm, küsste ihre Stirn. “Gut gemacht meine Schülerin.” Sie kicherte: “Ich habe eine fantastische Lehrerin, die mir alles beibringt. Danke Herrin.” “Bitte meine kleine Anwältin.” Es gibt einen schönen jüdischen Witz, wo die Mutter gefragt wird, wie alt ihre Kinder sind. Sie antwortet: “Der Arzt ist sechs und die Anwältin ist schon neun.” Das war Menschenkenntnis, die aus diesem Witz sprach. Die Kenntnis einer Mutter, die weiß, was ihr Kind wird, auch wenn Freya nur ein Gast war, den ich lieb gewonnen hatte. Ich gab ihr einen Kuss.
Kapitel 144
Es hat niemand beachtet außer …
Ein Schwein wurde der Justiz übergestellt und es hat niemand mitbekommen. Ich lag im Bett, erholte mich. Freya hatte ich die Hände auf den Rücken gelegt, die Arme auf diesem verknüpft. Auch die Beine waren ab den Knöcheln mit mehrfachen Knoten verschlossen. Von den Füßen auf ihrem Rücken zog sich ein Seil zu ihren Händen. Auch ihr Kopf war fixiert durch Sehnen, die sie hielten. Ihre Lippen wurden durch Stahlseile fixiert, der Ausdruck in ihrem Gesicht, als ich ihr diese anlegte, war ernüchtert. Sie schluckte zweimal. Ich habe dieses Bild vor Augen. Es erregt mich. Ich sah die Angst in ihren Augen. Ich sah die Qualen in ihr. Ich tat es trotzdem.
Auch wenn sie schluckte. Ich sah, wie sie mit den Tränen kämpfte. Ich sah, wie sie zwischen Schmerz und Lust wankte und wie sie sich wünschte, diesen für mich zu ertragen. Sie konnte es nicht. Ich sah es an ihren Augen, wie sie sich dieses wünschte und ich sah, wie sie sich ihr Scheitern eingestand. Ihre Lippen zitterten dabei. Sie bewegte mehrfach den Unterkiefer. Sie hatte keine Chance. Sie war gefangen, zwischen den Welten. Ich habe sie nie wieder gesehen, leider. Ich habe den Zwiespalt zwischen ihrer Lust und ihrem Schmerz nie wieder gesehen.
Es war nicht Freya, wir spielten das nur nach Aber vielleicht bekomme ich die Chance, ihr erneut weh tun zu dürfen. Ihre Lippen ziitern zu sehen. Ihre Haut zu berühren….
Ja ich möchte weiter schreiben. Ich entschuldige mich für meine Ungeduld. Ups, jetzt habe ich dieses Wort benutzt. “Ich bin ungeduldig.” ist eine der schlimmsten Antworten auf die Frage nach den Schwächen in einem Vorstellungsgespräch. Passt immer, wird von so vielen benutzt, dass es schon gar keine Schwäche mehr ist. Ich hätte da am liebsten geschrien: “Wer verdammt ist das nicht, wenn…” Bitte entschuldigt. Ja in diesem Moment war ich ungeduldig. Bitte entschuldigt.
Ich war es mit meiner Sklavin. Kann man spielen, dass man Angst hat? Freya würde alles für mich tun, aber kann man glaubhaft spielen, dass man Angst hat? Ich habe in meinem Leben viele Filme gesehen und ich habe viele Menschen erlebt. Der Gedanke in Freya. “Herrin, ich halt das nicht mehr aus” und “Herrin, es ist demütigend.” und der Wunsch, mir zu gefallen, waren das Bild, was ich sah. Ich sah Freyas Kampf in sich. Ich sah, wie sie mit den Tränen kämpfte, weil sie sah, wie ich es genoss, sie zu quälen, aber sie es kaum noch aushielt. Sie sah, wie ich den Kopf schief hielt, als malte ich ein Bild. Das tat ich in gewisser Weise auch. Ich zeichnete ihren Schmerz nach. Sie litt, weil ich wollte, dass sie litt. Sie wollte, dass ich ihren Schmerz genießen konnte, weil sie wusste, dass es für mich ein Genuss war. Ich sah die Zweifel in ihr, ob sie sich mit diesem Vorhaben nicht übernommen hatte. Sie hatte es noch nicht in Worte geformt, aber ihr Körper sagte, schrie, dass etwas nicht stimmte. “Lieber Geist, tu was. Mir geht es hier nicht gut.” Das Unterbewusstsein war mit sich selbst im Bürgerkrieg. Ihren Geist hatte sie dabei noch gar nicht erreicht. Der war abgelenkt durch mich. Der verfolgte mich, sandte Boten, einen nach dem anderen, ohne die wiederkommenden anzuhören. Ihr Geist brach in Panik aus. Ich sah, wie sich ihre Augen weiteten. Ich sah andere Reaktionen der Angst die gegen den festen Glaubenssatz: “Ich kann dieser Frau mein Leben und meine Seele anvertrauen” kämpften. Wir wussten beide, ich würde sie behüten wie meinen Augapfel, aber in diesem Moment, zweifelten Teile ihres Körpers daran. “Sag, dass Du mich liebst!” Sie starrte mich an. Die Augen waren durch Spangen und Gummi aufgerissen. Ihre Nase war an den Nasenlöchern nach oben gezogen und das Band führte über ihre Stirn. Sie war auf dem Stuhl fixiert und ihre Mittelfinger nach oben gebogen, dass es schmerzte. “Sag, dass Du mich liebst!” Keine Antwort: “Du bist so ein undankbares Wesen.” Sie kämpfte mit den Tränen. “Versuch nicht, Deine Unfähigkeit hinter Deinen Tränen zu verstecken.” Ich berührte ihre Wange. Weißt Du, was wir hier oben gemacht haben, werden wir jetzt unten wiederholen. Zuerst werde ich mich um Deine, nein ich korrigiere meine Möse kümmern. Ich werde sie schön auseinanderfalten. Du sitzt ja nicht umsonst auf einer Klohschüssel. Weißt Du warum, meine Liebe? Damit ich mich um Deinen Arsch kümmern kann.” Ich fasste ihre Brustwarzen. Sie stöhnte. “Und die gibt es ja auch noch.” Ich beugte mich herab und berührte sie mit der Zunge. Blickte ihr dabei so weit wie möglich in die Augen. “Ach ja, dann sind da noch Stellen, von denen ich weiß, dass sie zumindest in der Vergangenheit Gänsehaut bei Dir auslösten. Wollen wir die bei Dir finden?”
Sie zitterte schon jetzt. Ich las in ihren Augen den Gedanken, den sie nicht aussprach: “Herrin danke für diese Gefühle, sie sind wunderschön. Ich habe solche Angst, mein Körper lässt das nicht zu.” “Ja und wenn ich Reflexe bei Dir auslöse, dann muss Dein Körper sich bewegen, ob er will oder nicht. Du wirst Dich bewegen. Und diese Bewegungen, die Du gar nicht willst, werden Schmerzen in Dir auslösen.” Wie viele Reflexpunkte gibt es am menschlichen Körper. Wo musste ich welches Körperteil fixieren, damit Freya merkte, dass der Reflex zwar ausgelöst wurde, aber nicht konnte oder ihren Schmerz gar vergrößerte?. Er in seiner Bewegung schmerzhaft gestoppt wurde. Ihre Reflexe würden ihr selbst weh tun, andere Relexe auslösen. Ein grausames Spiel, das gebe ich zu. Freya liebte mich dabei und schrie innerlich: “Warum muss es so verdammt weh tun, Dir diese Freude zu schenken?”
Wie weit kann man die Finger in den Mund stecken? Neben vielen anderen Dingen, war ich entschlossen, dieses herauszufinden.
Ich gebe Euch einen kleinen Einblick in meine Gedankenwelt. Als ich dieses schrieb, sah ich einen Schreiber im Leinengewand vor mir. Er trug seine Tafel in der Hand und beobachtete, wie um ihn herum das Chaos ausbrach. Wie eben noch friedliche Menschen, die miteinander Handel trieben, über sich herfielen. Ich sah seine ungläubigen Augen, weil er nicht verstand, was hier geschah.
Ich sah einen Herrscher, der Befehle brüllte, um dann hilflos das Geschehen zu beobachten. Ich sah einen Herrscher, der sich von einer Situation fesseln ließ und darüber vergaß, dass eigentlich er der einzige war, der diesem Einhalt gebieten konnte. Vielleicht hatte er selbst diesen Aufstand angezettelt, um dann Leute lynchen zu können, die ihm im Weg standen. Er brauchte Sündenböcke und welche Forderungen würde das Volk nach einem Massaker verlangen? „Herr, bestraf die Schuldigen!“
Ich sah den Schreiber, der möglicherweise Kenntnis von dieser Sünde hatte. Ich sah den Herrscher, der es plötzlich mit einem Mop zu tun hatte. Lynchjustiz lag in der Luft. Ich sah die Panik in den Augen dieser beiden Personen, denn der Zorn des Volkes richtete sich gegen alles und jeden.
Ich habe dann nur übersetzt.
Herrin Jessi
Kapitel 145 Würdest Du…?
Ich sah Freya an. Sie lag im Bett neben mir und wir hatten gerade wunderschönen Sex gehabt und waren beide gekommen. Ich streichelte ihr Haar, fuhr ihre Gesichtslinien nach.
“Würdest Du mit Lui schlafen, wenn ich Dich darum bitte?” Sie überlegte drei Sekunden und öffnete dann den Mund. “Nicht für ihn, aber für Dich.” Ich gab ihr einen Kuss auf den Mund. “Zwei Frauen, die ihn verführen. Ich weiß, dass Du das kannst. Du und Sybille. Ich möchte Euch dabei zusehen als stille Beoachterin. Ihr werdet frei agieren, Du hast nichts zu befürchten, das verspreche ich Dir. Bei Lui weiß ich noch nicht so ganz. Das kommt darauf an, wie er sich verhält.” “Sybille, die Hexe?” “Nenn sie nicht so.” Ich schalt sie, gab ihr einen liebevollen Klapps auf die Wange. “Aber ich möchte, dass ihr Lui wie Sybille im Faust verjungt. Füttert ihn mit Nektar. Mit der verbotenen Frucht, die nur unter meiner Aufsicht erlaubt ist. Ich werde dabei zusehen.” “Herrin, ich…” “Die Waffen einer Frau.” Ich wandte mich ab: “Ich habe auch nicht jeden geliebt, den ich verführt habe.” Ich fasste ihre Wange. “Ich habe längst nicht mit allen geschlafen, die ich verführt, um den Finger gewickelt, habe, aber ich hätte es gekonnt.”
“Miststück!” “Manchmal ja.”
Sie sah mich an und sah bezaubernd aus. “Darf ich sehen, wie Du und Sybille Lui verführt? Für mich.”
Sie legte ihren Kopf an meine Brust. “Ich tue alles für Dich, und das weißt Du.”
Ich werde Dich danach in Latex einpacken, Dich in den Käfig sperren, wo nur Dein Kopf rausguckt und dann werde ich Dir den Glaszylinder aufsetzen. Ist das was?“
Als Antwort ein Kuss.
Kapitel 146 Lauf Bursche!
mein Narr war eben außer Haus. Ich hatte ihn zur Shell geschickt, damit er mir Geld und frische Brötchen besorgen sollte, ehe ich mit Freya ein schönes zweisames Mädelssontagsfrühstück genießen wollte. Der Plan, was ich derweil mit dem Narren anstellen wollte, war noch nicht gefasst. Er war planlos, als er losstapfet. Den Schlüssel für sein Fahrrad hatte ich. Er hatte das Geld für die Brötchen, die Chipkarte und seinen Schwerbehindertenausweis mit Wertmarke dabei. Die Tanke, die er aufsuchen sollte, lag einen Kilometer entfernt. Der Bus würde alle 20 Minuten fahren. Damit Lui nicht vom Wege abkam, hatte er einen Peilsender am Fuß.
Er ging zur Busbude und wartete. Er hatte keine Uhr, die hatte ich ihm wie das Handy abgenommen. Alle 20 Minuten würde ein Bus fahren, und ich hatte dafür gesorgt, dass der letzte gerade so fahren war, dass er ihn gerade so nicht mehr sah. In der Wohnung hatte ich ihn keinen Blick auf die Uhr werfen lassen, er hatte also nur eine ungefähre Ahnung, wie spät es sein mochte. Aber es war noch Dunkel, musste also vor halb 8 sein. Er sollte mir 200 EUR mitbringen, daher die Chipkarte. Es dauerte eine Weile, bis er wieder kam.
Ich setzte mich auf die Couch und ließ den Narren niederknien. Ich schaute ihn nur an und der Narr wusste, dass er zu erzählen hatte. Er war allein hinten eingestiegen, aber der Bäcker, zu dem er eigentlich sollte, war noch zu. Er wusste, dass ich dort eine bestimmte Sorte über alles liebte. Ich warf einen Blick in den Beutel. Warf ihm einen vorwurfsvollen Blick zu, der meine Enttäuschung verriet, dass er mir nicht meine Lieblingsbrötchen besorgt hatte. Sein Blick. Seine Angst. Wie heißt es so wunderschön bei Puschkin? “Tod dem Boten. Doch das töten unterblieb.” Er versuchte mich einzuschätzen. Ich hob den Finger und sein Kinn. Ich zwang ihn, mir in die Augen zu schauen. “Und weiter?”
Er musste sich erst sammeln, einen klaren Gedanken fassen.
“Ich bin rein, da war jemand vor mir, der rumstand. Der Kassierer sagte mir, dass ich an die Kasse kommen solle. Ich war so nervös, dass ich fast das Portemonnaies haben fallen lassen. Ich habe mir Dein Geld auszahlen lassen. Der Kassierer hat mit das gut ausgezahlt. Er sagte, ‘ich gebe Dir das in einer schönen Stückelung.” Er reichte mir Geld und Karte. Ich warf einen Blick darauf, nahm es ihm aus der Hand und legte es achtlos zur Seite. Er blickte auf den Boden. “Dann bin ich zurück zur Busbude gegangen und da standen zwei Frauen.” Ich zog mir die Gerte heran. “Aha, wie sahen die aus?” Er zögerte, stotterte. “Ich ich weiß nicht Herrin.” Ich fasste seine Wange. “Dir ist aber schon klar, dass so ein Bericht vollständig sein muss, um mich zufrieden zu stellen, oder?” Ich berührte seine Wange zweimal mit der flachen Hand. “Ich glaube die eine war blond. Bei der anderen habe ich es nicht gesehen. Sie hatte eine Mütze auf.” Wieder die Andeutung von Schlägen. “Ausreden!”
“Der Bus kam. Ich bin eingestiegen und habe mich auf die Rückbank neben der Tür gesetzt.”
Ich horchte auf. Früher im Schulbus saßen ganz hinten die mächtigen der Schule, die die was zu sagen hatten. “War das Amtsanmaßung?” mein Finger öffnete seine Lippen. Er drängte in seinen Mund. “Nein Herrin.” “Was war mit den anderen Frauen, die auch eingestiegen sind?” “Ich weiß nicht Herrin.” Unzufrieden über die Antwort trat ich ihm zwischen die Beine. “Hast Du sonst noch etwas zu berichten?” “Ja Herrin, es war eine Busfahrerin.” Ich gab ihm eine deftige Ohrfeige. “Und da muss ich erst nachfragen?” “Herrin, ihre Tür war noch auf, als ich das Bushäuschen umrundet hatte.”
“Und da hast Du mit ihr mit Blicken geflirtet, oder was? Sag die Wahrheit!” Ich griff nach der Peitsche. “Nein Herrin, ich sah, dass die Klappe, vorne aufgeklappt war, zur Seite und ich sah, dass sie daran hängen bleiben würde, wenn sie zu dicht an etwas heranfahren würde. Ich sagte es ihr und sie befahl mir mit einem Lächeln, diese Klappe zu schließen.”
“Oh, sie befahl mir.”, äffte ich ihn nach. “Herrin, es war ein Befehl. Stell Dir vor, wie Du reagiert hättest, hätte ich das nicht getan. Unhöflich hättest Du mich genannt. Ich hätte Dir erzählen müssen und dann….”
Er wandte den Kopf ab. Ich fasste sein Kinn. “Was dann?” “Dann hättest Du Grund gehabt, böse zu sein.”
“Ich finde immer einen Anlass, auf Dich böse zu sein.” Ich streichelte sein Kinn und gab ihm unvermittelt eine feste Ohrfeige, die er hinzunehmen hatte. “Hilf Freya in der Küche mit dem Frühstück und wenn das fertig und zu meiner vollsten Zufriedenheit ist, darfst Du Dich wieder melden. Die Eier bitte so, dass sie unter dem Kavier zerlaufen und falls sie das nicht tun, werde ich mich um Deine Fischeier kümmern.” Ich trat ihm erneut in dieselben. “ Ich hoffe, wir haben uns verstanden.”
Kapitel 147 Zeitung
Ich schickte Lui erneut aus dem Haus um Zeitungen zu besorgen. Ich hatte eigentlich alle Zeitungen in der App, aber in dieser Woche gab es in der jüdischen Allgemeinen einen Artikel, der da lautete: “Warnung, nicht Strafe.” Den wollte ich in Papier haben. Der Schabat war vorbei und ich konnte wieder frei handeln. “Wie war der Witz?” “Rabbi, darf ich am Schabbat mit einem Mann Sex haben?” “Ja sicher, aber nur mit dem eigenen. Ein Vergnügen darf es nicht sein.”
Er verschwand also. Freya und ich hatten Zeit für uns. Ein leckeres Frühstück wartete. Weich gekochte Eier, Schinkenstreifen. Nektar, Käse. Wie hieß es? Tisch ohne Käse gedeckt, ist wie ein Weinfass das leckt. Dazu beifußblättriges Traubenkraut, besser bekannt als Ambrosia. Wir trugen Antike Kostüme und waren in eine Zeit vor zweitausend Jahren versetzt. Dazu gab es Honigmilche, warm und unglaublich lecker. Wir hatten die Sachen auf Freyas Käfig ausgebreitet, der uns als Tisch diente. Herrin und Sklaven fütterten sich gegenseitig mit Nüssen, getrockneten und frischen Weintrauben und mit Mandarinen ohne Kerne. Als das Ei Freyas Kinn herunterlief, leckte ich es ab. Sie kicherte. “Herrin, ich hätte Dir das Epaper drucken können, Du hättest keinen Unterschied bemerkt.” Ich küsste sie. “Ich weiß, aber so ist er beschäftigt und stört uns nicht.” Sie verdrehte die Augen, was ihr einen sanften Schmerz einbrachte. “Ich danke Dir für diese tolle Woche, die vielen Erlebnisse. Ich werde in der Uni besonders gut sein, das verspreche ich Dir…” Ich legte meinen Finger auf ihre Lippen.
“Das weiß ich doch längst.” Ich nahm eine kleine saure Gurke aus der Schale. Ich hatte schon zwei davon gegessen. Ich berührte damit ihre Brustwarzen, erst links, dann rechts. Die Gurke wanderte tiefer. Ich biss sie ab, aber der Rest drang in sie ein. Die Gurke hatte in Senfessig gelegen, und breitete ihr Aroma in meiner Sklavin aus. Sie verzog das Gesicht und ich küsste sie. Es gab Oliven mit Stäbchen, die man wunderbar zweckentfremden konnte. Das Ei und der Kavier zerlief auf unseren Körpern und der Nektar und die heiße Honigmilch wurden geleckt. Ein Paradies. Dazu der Nektar und das Gift, das wohl dosiert … .
Ich bin strikt gegen Drogen, aber Ambrosia wurde bereits in der Antike beschrieben. “Bei Homer kommt es in der Ilias und in der Odyssee als unsterblich machende Speise der Götter regelmäßig vor. Den gewöhnlichen Menschen wird es vorenthalten, wie man aus der Kalypso-Episode der Odyssee sehen kann”, das habe ich aus Wikipedia geklaut. Freya und ich versanken. Ich habe ihr weh getan. Ich bekam ihren Dank in der Währung von Küssen zurück. Irgendwann, ich weiß nichts genaues, landeten Herrin und Sklavin im Ehebett. Als der Ehemann zurück kam, gab es einen Befehl. “Räum die Küche auf!”
Somit hatte ich genug Zeit, mich um meine Sklavin zu kümmern.
Kapitel 148 Ausflug
Eine Kundin von Cecilia hatte ein Spezial gebucht. Sie war mit einem Dom verheiratet, der es geil fand, sie zu ihr zu schicken und dann später genüsslich von ihr erzählt zu bekommen, was sie getrieben hatten. Er selbst dominierte sie zwar, brachte es aber nicht übers Herz, seiner Sklavin weh zu tun. Die beiden führten gleichberechtigt irgendein riesiges Unternehmen, wo auch sie sich gegen ihn durchsetzte. Zu hause war dann ein zweites Leben. Sie war sein Kätzchen, dass er hegte und pflegte, mit ihr kuschelte und mit ihr zusammen ausheckte, was sie anstellen konnte. Er hätte ihr gar nicht weh tun können, obwohl sie dieses liebte. Er ließ sie sogar aus einem Napf fressen. Er liebte es für sie zu kochen. Eine wunderschöne sportliche Frau Mitte 50. Atemberaubend in Harmonie mit ihrem Partner..
Gesehen hatten wir ihn noch nie, aber die Sub schwärmte von seiner Begeisterung. Sie dachten sich gemeinsam neue Spiele aus, die Cecilia mit Begeisterung mitmachte. Wenn sie sie hatte kriechen lassen, anstatt das man vor ihr buckelte.. Die einzige Bedingung: Keine anderen Männer.
Wir führen in unserem Studiobus, einem kleinen Transporter für 7 Personen. Aus dem Autoradio erklang die Musik einer Alternativ Rockband, die als kommerziell erfolgreichste Band des 21. Jahrhunderts gilt. Sie brachte uns in Stimmung, böses zu tun.
Neben Cecilia waren Lydia, Tani, Betti und Meli mit von der Party. Das Stammteam der Lieblingsfalle.
6 Aufseherinnen mit mir als Führerin und Cecila mit ihrem roten Haar und roten Fingerhandschuhen, aus denen rote Nägel schauten. Die Gefangene, nur kurz 69 genannt, trug eine Kette zwischen den Knöchel, die ihr nur kurze Schritte erlaubte.
Und so waren wir am Geesthang bei Geesthacht gelandet, direkt östlich des Atomkraftwerk Krümel.
Die Polizei war informiert. War zwar ein anderes Bundesland, aber besser war das trotzdem. Ich wollte nicht, dass das SEK anrückte, nur weil jemand eine Frau hatte schreien hören. Noch dazu die Chefin eines großen Unternehmens. Kommisar Haase würde das schon weiterleiten. „Achtung, die Dominas sind mal wieder unterwegs.“
Selbstverständlich mit Maske über Mund und Nase, wenn auch nicht aus Stoff. Zwinker.
Bereits auf der Fahrt nach Geesthacht wurde 69 gequält. Lydia hatte eine täuschend echt aussehende Schlange, die mit Batterien betrieben wurde und sich an 69’s Körper entlang schlängelte und mal hier hinein, mal dort hinein guckte. Ihre Haut war glitschig und kaum von einer echten zu unterscheiden. Mir lief es selbst kalt den Rücken herunter, aber Lydia liebte es, ihre Gäste damit zu quälen. Das Teil saugte sich am Körper fest und setzte sich in Bewegung. Wohin wusste man nie, aber ihre Zunge drang, ließ man ihr Zeit, in jedes Loch.
Zum Glück hatte der Regen aufgehört.
Wir holten 69 aus dem Auto. Die Schlange blieb auf ihr. Wir gingen gemeinsam den Geesthang hinauf. Nein, dass muss ich besser erläutern. Es führte jeweils eine Kette von unserem Gürtel zu einer ihrer Extremitäten und zwei von uns hielten sie am Gürtel. Somit konnten sechs Dominas gleichzeitig an ihr zerren, und sie dorthin bewegen, wo es ihnen beliebte. Eine Kette verband ihre Hände in einigem Abstand und eine Kette verhinderte, dass sie zu große Schritte machte. Habe ich erwähnt, dass ich einen Kettenfetisch habe?Jede der Damen hatte zudem eine Gerte am Gürtel, falls sie das Gefühl hatte, 69 nicht ausreichend lenken zu können. Damit machten wir uns auf, um zu klettern. Ich muss gestehen, ich stand innerhalb kürzester Zeit im Schweiß. Wir spielten eine Szene aus einem Buch nach, die wir alle gelesen hatten, um 69 Vorstellung so nah wie möglich zu kommen. Auch dort waren nur Frauen anwesend. Wir trieben 69 zwischen uns her und sie geriet immer mehr außer Atem, da sie die dreifache Anzahl der Schritte machen musste. Insgeheim war ich verwundert über ihre Fitness.
Cecilia blieb stehen, als 69 völlig außer Atem war. Sie wandte sich zu ihr um. Ihre Fingerspitzen berührten ihre Wange. “Du schnaufst ja richtig!”, stellte sie mit einem bösen Lächeln fest. “Hast Du nicht gesagt, Dich jungen Hüpfer überhole ich allemal?” Sie streichelte und 69 starrte sie nur an. Ich sah, dass ihr etwas weh tat. Die Schlange versuchte gerade irgendwo in ihren Körper einzudringen. Wir hielten 69 fest. Cecilia fasste ihren Nacken, zwang sie auf die Knie. “Böse alte Frau. Hast Du gedacht, ich bekomm das nicht mit oder was? Wer ist jetzt am Ende? Du oder ich?” Als sie den Mund öffnete, gab Cecilia ihr eine Ohrfeige. “Wir werden jetzt weitergehen und Du wirst für mich durch diesen wunderbaren Schlamm kriechen. Du wirst das Kätzchen sein, was Du bei Dir zuhause sein darfst. Nur ich, nein wir werden Dir dabei die Beine unter dem Arsch wegziehen, die Hände, mit denen Du versuchst, durch den Schlamm zu kriechen. Wir werden Dich schlagen und treiben. Du wirst auf Dein Gesicht fallen und diesem im Schlamm versinken. Ist das was?” Sie machte eine Pause und fasste nach ihrer Brust. Es tat weh, aber es war mehr Demütigung als Schmerz. Trotzdem hatte 69 Tränen in den Augen, die sich mit dem völlig verschwitzen und verdreckten Körper mischten. “Weißt Du, Dein Herr hat mich um diesen Gefallen gebeten. Er hat mir genau erläutert, was ich mit Dir tun darf und was nicht. Siehst Du die Weiden dort. Damit werde ich das Kätzchen streicheln.” Die Art, wie sie streicheln aussprach, machte klar, dass sie wenig Zärtlichkeit im Sinn hatte. “Er hat mir gesagt, Du hättest einen zu eigenen Kopf. Manchmal wirktest Du auch etwas stolz und würdest um seine Nase rumschlawenzeln und ihm mit Deinem Fell unter der Nase reiben, dass er niesen muss.” Sie streichelte ihren Kopf. “Das werden wir Dir austreiben.” “Du wirst nach meinem Stöckchen springen, für mich die Maus jagen, die ich an Deinen Schwanz gebunden habe. Du wirst Dich völlig verausgaben heute. Wir haben hingegen nur noch den Marsch zurück.” Sie warf einen Blick in Richtung Van. “Und später heute Nacht, wenn Dir jeder Knochen weh tut, werde ich Dich Deinem Herrn zurück geben.” Oh man war das böse. Aber warum musste diese ehemalige Hochleistungssportlerin, die jetzt ein Unternehmen führte, auch Cecilia provozieren. Nebenbei bemerkt. Ich war selbst völlig am Ende. Cecilia, wir sprechen uns noch!
Kapitel 149 Teilzeitsklavin
Wie ihr sicher mitbekommen habt, diente mir Freya und bekam daher meine Aufmerksamkeit geschenkt. Aber es war kein Selbstzweck, denn sie arbeitete neben dem Studium an der Tanke um Geld für unseren Lebensunterhalt zu erhalten und arbeitete für mich. Sie stand mir jederzeit zur Verfügung. Daher hatte sie viele Sachen bei mir frei. Sie war ein Segen für den Haushalt und eine riesige Hilfe, die ich nicht missen wollte. Jeder Tag war ein Geschenk in beiderseitigem Einvernehmen.
Es gab aber auch noch andere, die mir gelegentlich behilflich sein durften. Das wurde dann aber anders vergütet.
Eine dieser Sklavinnen war Natascha. Mein Häschen. Wenn ich Lust hatte, sie zu quälen, oder ihr gutes zu tun, durfte sie vorbei kommen, was manchmal wochenlang nicht geschah, in anderen Zeiten wieder Regelmäßig. Ob sie dann nur im Käfig saß oder … Willkür. Das ganze wurde pauschal abgerechnet. Im Gegensatz zur Katze, die ja Mäuse fing, war das Karnickel nur zu meiner Belustigung da und würde irgendwann einen Sonntagsbraten ergeben. Sinn hatte so ein Vieh in der Stadt jedenfalls nicht. Persönliche Meinung, kann man teilen, muss man nicht. Alle Stadtkinder mögen mir verzeihen. Wer noch nie Hühnerscheiße gegessen hat, kann nicht sagen, er sei auf dem Land aufgewachsen. Karnickel machten einfach Arbeit und waren Nutztiere, die am Ende im Pott landeten. So ähnlich wie bei Hänsel und Gretel.
Ich sagte Natascha auch regelmäßig, das ihr einziges Ziel der Kochtopf sein würde, wenn ich die Nase voll von ihr hätte.
Kochtopf hieß übersetzt, verschwinde aus meinem Studio. Für immer. Ein bisschen wie Wanda zu Severin. Ich komme irgendwie immer zu Venus im Pelz oder Leopold allgemein zurück. Neulich war ich bei Matrena und ihrem Maikäfer flieg, nachdem sie ihm die Flügel ausgerissen hatte. Nun, ausreißen würde ich Natscha nix, dafür mochte ich sie zu sehr und wie ich mal ganz früher bei Fliegen festgestellt hatte: “Die Flügel wuchsen einfach nicht wieder an, waren sie einmal ausgerissen.” Natascha hatte einen leichten russischen Akzent. Sie hatte langes schwarzes ungelocktes Haar, dass ich gerne streichelte oder wahlweise daran zog.
Unser Ritual begann, indem ich ihr Gesicht bemalte. Sie musste es anschließend einen Tag lang tragen. Manchmal war ich hier einfach nur böse, manchmal gab ich mir Mühe und manchmal bezauberte sie mich. Es war anders als bei Freya meinem Zebra. Es war anders als bei einem männlichen Hasen, den die konnten auch böse sein. Natascha nahm alles wie Gottgeben hin, ob ich sie streichelte oder ihr die Hasenohren verdrehte. Es bestand keine Gefahr, dass sie mich kratzte und wenn doch, dann gab es was auf die Finger oder wie heißt es bei den Gebrüdern Grimm in “Einer der Auszog das fürchten zu lernen”? “Hob sie auf die Schnitzbank und schraupte ihnen die Pfoten fest.” Das fing mit den Fingernägeln an und ich hatte so herrliche Bügel, mit denen ich jedes Glied einzeln fixieren konnte. Ich schlug mein Häschen nicht. Aber war sie einmal fixiert, weil sie mich mit ihren Fingernägeln versehentlich oder absichtlich verletzt hatte, so hatte ich anschließend Zugang zu all ihren Körperöffnungen. Halt, ich sagte, ich schlug sie nicht. Mit einer Ausnahme und das waren ihre Fußsohlen, die ich mir hin und wieder zeigen ließ. Bastonade. Ihr Gesicht war dabei so voller Leid, dass ich das einfach nur genoss. Aber das tat ich nur, wenn sie störisch war. Meist jedenfalls war das der Grund, wenn die Häsin nicht wusste, wo sie langzulaufen hatte. Meist war ich nett und streichelte sie. Ich behängte sie mit Ketten,schmückte sie, spielte mit ihr wie mit einer Hasenpuppe. Da wurde auch mal ein Bein verdreht oder ein Ohr langgezogen oder versucht, die Kette, die an ihren Brustwarzen hing, durch blankes Ziehen zu lösen. Manchmal schmückte ich sie mit sehr vielen Ketten, nahm meine Gerte in die Hand und ließ sie im Gitter laufen. Ich versperrte ihr den Weg, trieb sie an. Hielt ihren Kopf fest, und tat ihr weh, so dass sie nicht fliehen konnte. Ich ließ mir ihre Pfoten zeigen und zog daran, klopfte auf die, stieß sie weg. Dann wiederum kuschelte ich mich an ihr Fell. Ich zog ihr an den Haaren und sie damit auch durch den Raum. Meine Laune konnte von einem zum anderen Moment umschlagen, und wenn mir ihr Blick nicht gefiel, waren meine Hände in ihrem Gesicht oder an anderen Körperteilen. Es war klar, wer hier Pflegerin und wer hier Hoppelhase war. Statt “Maikäfer flieg” hieß es dann: “Häschen in der Grube” und “Häschen hüpf!” Ja ich sperrte sie auch mal in die dunkle Kanickelbuchte oder ließ sie hinter einem Weidezaun grasen. Mit Saft drauf, gedrosselt, aber es tat weh. Dieser war übrigens besonders gemein, denn manchmal lockte ich sie mit einer Möhre oder einem Salat an. Ersteres nutzte ich manchmal bei Lui zur Zwangsernährung. Er hasste sie, aber Natscha fraß sie mir aus der Hand. Manchmal war ich böse und kippte Natascha etwas Essig mit in ihren Trinknapf. Den Salat, mit dem ich sie fütterte, wurde hingegen nicht mit Essig verfeinert. Auch Schnittlauch und einige recht scharfe Sachen gab es. Sie fraß mir die Peperonis aus der Hand und ich sah, wie ihr der Schweiß auf die Stirn trat. Knoblauch, Bärlauch und alle diese netten Sachen bekam mein Häschen zu fressen. Wir trafen uns dazu meist am Freitag, damit sie am Wochenende ausdünsten konnte und sie sich nicht von ihren Kolleginnen fragen lassen musste: “Na, hatte das Häschen wieder Fütterung.” Ich würde nachher erstmal kräftig lüften müssen, damit ich den Geruch aus dem Haus bekam. “Wenn denn ein anderer Kunde fragte, was wir denn getrieben hatten, sagte ich gerne, ich hätte noch Ingwer da, falls er auch wollte. Natascha hatte zwar keine Prostata, aber die Öle zeigten trotzdem ihre Wirkung. Ich rieb sie mit einem Öl ein. Es war gutes Speiseöl. Ich erhitze eine riesige Pfanne auf noch erträgliche Temperatur und wendete die Häsin in warmem Öl. Sie verbrannte sich nicht daran, da war ein Sicherheitsschalter, aber es war schon recht warm. Ich richtete sie auf einem Tisch an, garnierte sie mit allerlei Zutaten, legte ihr Lachs und Schinken, Morzarella und Tomaten auf die Haut, Zwiebelringe würzte sie mit Zitrone und mehr. Es dauerte Stunden und ich war entzückt. Besonders die Zwiebel liebte, denn die Sub durfte ja nicht niesen. Ich briet kleine Hühnerbeine, Minifrikadellen und legte sie auf ihre Brust, mischte Soßen zusammen. Ich bereitete ein Festmahl. Am Abend kamen meine Gäste. Freya bekam nackt eine Lackschürze umgebunden und versorgte uns mit Honigwein. Wir anderen hatten nicht mehr um. Lui war nicht eingeladen, dafür aber Maike und ihr Mann, den ich endlich kennen lernen wollte. Er und Cecilia sahen sich zum ersten Mal und gingen sehr diskret miteinander um. Ihre gemeinsame Sklavin war an diesem Abend kein Thema, aber das einzige, was Maike von sich gab, war auch “Miau”. Heute kein Spiel mit einer von uns und das akzeptieren wir. “Guten Appetit.”
Zum Abschluss leckten wir Himbeeren mit Sahne von der lieben Natascha. Freya hatte ganz schön schleppen müssen und bekam auch etwas ab. Natascha meinte, sie sei noch satt.
Ach ja Martin Luther kam auch noch zur Sprache: „Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, bleibt ein Narr sein Leben lang.“
„Nein, ich meinte eigentlich ein anderes.“ „Der Wein ist stark, der König ist stärker, die Weiber noch stärker, die Wahrheit am allerstärksten.“ „Nein auch das nicht. Ich verrat es Euch, wenn ihr fragt.“
Natürlich durfte das Häschen bleiben.
Kapitel 150 Anruf
Ich erhielt einen schüchternen Anruf. “Hallo Jessi?” Es war die Art von Anruf, die mit Mails oder SMS, Whatsapp oder was auch immer vergleichbar war. “Jaaaaa.” Ich meinte, die Stimme noch nie gehört zu haben, wohl aber den Tonfall. “Was gibt es?”
“Hier ist der Ehemann von 69.” Oh das war gefährlich. Die Eheleute von Gästen riefen öfter man an, um zu erfahren, ob der oder diejenige da gewesen war oder aktuell ist, und wenn man da das verkehrte sagte, dann bekam derjenige so richtig Ärger. “Ja, was kann ich für Dich tun?” “Ich möchte mich dafür bedanken, was Du heute für meine Frau getan hast. Sie schläft gerade, aber vorher hat sie mir von Eurer tollen Aktion in Geesthacht erzählt. Sehr aufregend. Danke.”
“Warum bedankst Du Dich bei mir und nicht bei ihrer Herrin?” “Weil Herrin Cecilia nichts davon wissen soll. Vorerst.” Er machte eine Pause. “Ich möchte Dich um einen Gefallen bitten. Du weißt, dass ich Maike nichts antun kann. Das bringe ich nicht übers Herz. Das Maximum ist, sie zu kitzeln. Ich möchte die Beziehung von Cecilia und Maike nicht verändern. Das würde automatisch passieren, wenn ich auch nur ein einziges Mal dabei wäre. Ich hätte auch kein eigenes Bild mehr vor Augen, wenn sie mir blumenreich Herrin Cecilia beschreibt. Ich würde es ersetzen und wir würden etwas wunderbares verlieren. Du weißt, dass ich ihr nicht wehtun kann. Das werde ich auch niemals tun. Es fällt mir schwer, dabei zuzusehen. Das Spiel zwischen Cecilia und Maike ist einzigartig und soll zwischen diesen beiden bestehen bleiben. Ich würde mir nie verzeihen, wenn es sich verändert. Vielleicht können wir etwas eigenes machen?” “Soll Maike davon erfahren?” “Sie weiß es, ich habe mit ihr darüber gesprochen. Aber sie weiß nicht, ob ich es tue.” “Was schwebt Dir genau vor?” “Ich habe gelesen, Betty ist auch Sub neben der Dom. Spielst Du mit ihr?” “Das geht nur Betty und mich etwas an.” “Wenn ja, würde ich Dich um einen Gefallen bitten. Laß uns zusammen mit ihr spielen und ich werde versuchen, über meinen Schatten zu springen, und ihr weh tun. Maike hat Cecilia erzählt, was ich an ihr liebe und sie hat es Dir erzählt. Du beschreibst es selbst in Deiner Geschichte. Können wir ein ähnliches Szenario nachstellen? Ich werde versuchen, Betty weh zu tun. Ich weiß, ich sehe dort meine Frau in der Situation und sie wird wissen, wen ich sehe. Aber ich werde mir Mühe geben, ihr weh zu tun. Maike hat mich darum nie gebeten. Ich sehe es nur in ihren Augen. Ich möchte mit ihr zusammen dieses Video schauen und ihr etwas ins Öhrchen flüstern.”
Ich überlegte kurz. “Berührst Du ihre Nippel?” “Nicht mehr als ein Streicheln.”
“Du wirst Maikes Nippel ein wenig reiben. Du sollst ihr nicht weh tun, reib sie nur etwas…” “Bei einer … ?“ Er schluckte. “OK.” Du nimmst ihre Nippel zwischen die Lippen und reibst daran.” “Das ist sexuell.” Es klang wie ein Vorwurf. Nachdenklich fügte er hinzu. “Wir haben das sonst immer getrennt, so wie unser Leben in zwei Welten getrennt ist.”
“Wenn Du das geschafft hast und Maike Cecilia davon erzählt hat, dann kommen wir ins Geschäft.” Er schluckte. “OK.”
Er schwieg. Es war alles gesagt. Kein Abschiedsgruß. Die Leitung blieb stumm. Er legte nicht auf. Das tat ich nach etwa einer Minute. Ob er mich dominieren wollte? Ob er mir noch etwas entlocken wollte? Ob er dachte, ich sage noch etwas, ohne es wirklich zu wollen, wie ein Mitarbeiter, der vor seinem schweigenden Chef sitzt und irgendwann einfach losplappert, weil es die Stille nicht mehr aushielt? Ich dachte einen Moment darüber nach. Ich glaubte nicht, dass er versuchte mit mir zu spielen. Er kämpfte mit sich selbst und der Liebe zu seiner Frau.
Ein Video? Mit ihm für Maike, was sie sich zusammen angucken konnten, während sie auf seinem Schoß lag und kuschelte. Ich überlegte, warum er sie nicht schlagen konnte und dachte: “Sie führen ein Unternehmen. Er sieht sie jeden Tag zu hause und im Büro. Er weiß, wo er sie gestreichelt hat. Er würde auch wissen, wo er ihr weh getan hat. Ich stellte sie mir in einer Verhandlungsrunde vor, wo sie das Wort führte und er sie unterstütze. Da wurde sie von einem Blümchen zu einer strahlenden Rose. Aber das konnte sie nur, wenn er sie nicht verletzte. Vielleicht konnte ich ihm ein bisschen dieser Angst nehmen.
Kapitel 151 Er, der demütigen kann, hörte zu
Diese war ein Zitat aus der heutigen Presseshow und es sollte den Rahmen für den heutigen Tag setzen. Anwesend waren Betty, Freya, Cecilia und ich, sowie natürlich Gastgeberin und Gastgeber. Es gab Reis, Hackbällchen in Sahnekapernsoße. Mein Narr wäre begeistert gewesen.
Ein schlichtes Essen, aber nicht weniger lecker. Wir fünf saßen am Tisch, während die Hausherrin aus ihrem Napf fraß. Unter uns waren mindestens 10 Etagen ihres Machtbereichs. Aber von vorn.
Schon der Weg hierher war eindrucksvoll gewesen. Das neue Gebäude in der Hafencity war eindrucksvoll. Wir fuhren mit dem Aufzug nach oben, ohne dass ich darauf geachtet hatte, wie viele Tasten es waren. Ein Page begleitete uns. Er trat jedoch nicht aus dem Fahrstuhl, sondern wies uns nur den Weg.
Wir traten nach draußen und der Blick auf den Hamburger Hafen verschlug uns fast die Sprache. Der Hausherr begrüßte uns. Ein Diener nahm uns die Mäntel ab und verschwand damit. Wir wurden eingeladen, an einem Tisch Platz zu nehmen, auf dem fünf Teller standen. Fünf? Waren wir nicht zu sechst? Wir nahmen Platz und wurden nach unserem Getränkewunsch gefragt. Cecilia verlangte eine Cola mit einem ganz leichten Spritz. Dem schloss ich mich an. Für meine Sklavinnen verlangte ich je ein Wasser mit Sprudel. Er lieferte uns das gewünschte. Wir stießen an. Erwartungsvolle Blicke. “Ich werde mal jemand in die Stube lassen.”
Er ging und öffnette eine Tür. Er trat in die Küche und kam mit einem Napf zurück, den er neben den Tisch auf den Boden stellte. Die oben erwähnten Hackbällchen in Sahnekapernsoße mit Reis.
Dann kam sie. Grazil schlich sie heran. Neugierig, nackt, nur mit einem Halsband bekleidet und einem Schwanz, dessen anderes Ende ihr mit einem Dildo im Po steckte. Sie umschlich uns, ließ sich kraulen bis die keine Lust mehr hatte und sich vor ihrem Napf niederließ. Der Hausherr servierte und es roch köstlich. Wir ließen es uns schmecken, alle sechs. Es war köstlich. Diese Einladung war eigentlich der Grund für die Orgie am Tag zuvor gewesen, denn der Blick dabei, während des Essens auf den Hafen war wunderschön. Da kamen und verschwanden Schiffe aus und in die Dunkelheit. Da blinkten Lichter in rot, grün und weiß. Da wechselten die Positionslichter, weil Schiffe ihren Kurs änderten. Da war ein kleines Feuerwerk über dem Segelschiffhafen auf der anderen Elbseite direkt gegenüber auf dem kleinen Grasbrook, wo einst Störtebeker hingerichtet wurde. Nach dem Essen verschwanden Celcilia und Maike und wir traten ans Fenster. Wir konnten uns gar nicht satt sehen an den vielen Lichtern und versanken in einem traumhaften Anblick von Orten und Geschichten um diese. Der Hausherr erzählte die Geschichte um Störtebeker, der erzählte von Simon von Utrecht, der ihn ja gefangen hatte, damals auf Helgoland. Wir erfuhren, was noch im Hamburger Hafen passiert war, von der Flut, der Pest, von der Freien Stadt Hamburg, die eigentlich ihre Freiheit einer gefälschten Urkunde verdankte. Zumindest weiß man heute, dass das, was man verwart eine Fälschung ist. Wir lauschten gebannt und bekamen gar nicht mit, dass darüber zweieinhalb Stunden vergingen, ehe Katze und Herrin wieder auftauchten. Ich sah ein Lächeln in Maikes Gesicht. Sie wurde von ihrer Herrin von hinten umfasst, als sie sich neben uns stellte. Der Hausherr gab ihr einen Liebeskuss auf die Lippen.
Wir verließen sie und gingen nach nebenan.
Es gibt bei Youtube ein Schlaflied von einer Schwedischen Sängerin, die Lowes Lied anstimmt. Ich habe es auch hier mal benutzt und meine Sklavin ist im Chat eingeschlafen, als wir es gemeinsam gehört haben. Dieses Lied erklang jetzt und ich begann, Betty ganz lieb weh zu tun. „Du Wolf, Du Wolf, komm nicht hier her.“, auf schwedisch. Freyas Aufgabe war, unseren Zuschauer auf die Reaktionen der Sklavin aufmerksam zu machen. Er sah, wie sie aufging in ihrer Lust und sich in ihrem Schmerz verzerrte. Er sah die stummen Schreie, die sie ausstieß und wie sie ihren Kopf nach hinten warf. Er sah, wie Betty unter meinen Händen zerfloss und genau im richtigen Moment schob Freya ihn zu mir.
Ich nahm seine Hände und legte sie auf Betty. Der Rest war ein Traum von ihm und später von seiner Frau.
Als wir uns verabschiedeten, schlug er ihr sanft auf den Hintern.
Ich beugte mich nochmal zum Gastgeber und flüsterte ihm ins Ohr:
„Ökonomisch betrachtet ist jetzt ein guter Zeitpunkt, einen vermögenden Impfgegner zu heiraten. Hast Du nicht einen Tipp für Freya.“ „Dann dürfte sie doch nicht mehr bei Dir sein.“ „Stimmt allerdings.“
Kapitel 152 Blut
Meine Rache musste warten, denn momentan bereitete sich etwas anderes aus. Erschreckend. Aber es sprach ja nichts dagegen, schon mal mit den Vorbereitungen anzufangen. Freya die Kunst des Verführens beibringen, damit sie mir half, ein Schwein zu finden. Ja, ich hatte noch immer meinen Auftrag im Hinterkopf.
Dazu brauchte ich Freya und Lui. Nun ist es so, dass ich meinen Ehemann nicht von Freya und Sybille verführen lassen konnte, um ihn anschließend dafür zu bestrafen. Doch, hätte ich gekonnte, aber das wäre nicht fair gewesen, denn Lui hätte Zweifel haben können, dass nicht doch ein wenig Ärger mitschwang.
Das wollte ich vermeiden und daher bestrafte ich ihn vorher, bevor die Tat überhaupt begangen, ja richtig geplant war.
Er hing zwischen zwei Pfosten und wurde von meiner Peitsche - gestreichelt. Einige Male zog ich richtig durch. “Rein profilaktisch.” Ich weiß, das war böse. Aber …
Er stöhnte. Ich trat zu ihm und mein Fingernagel fuhr über seinen Rücken. War es Sharon Stone, war es Kim Basinger? Ihr habt alle die Szene vor Augen, als das Blut über den Rücken lief. Ich leckte es von meinem Finger.
Beim Blut meines Sklaven, meines Narren, ich würde Rache nahmen. Blutrache.
Für diese Frau im Rollstuhl und diese degradierte Soldatin.
Kapiel 153 Zuviel gelacht
Das Lui mir jeden Tag Witze vorlesen muss, habe ich erzählt oder? Das er dabei Gefahr läuft, was auf die Finger zu bekommen auch oder?
Er las also in dem Buch und hatte zu entscheiden, ob mir der Witz gefallen würde oder nicht. Falls er das nicht tun würde, würde es einen Hieb mit der Gerte geben. So kniete er vor mir, nackt, das Buch in der Hand. Ich sah, dass er sich ein inneres Grinsen nicht verkneifen konnte. „LOS, lies schon!“ Er schüttelte zögerlich den Kopf. „Lies, das ist keine Bitte, das ist ein Befehl!“
Er biss sich auf die Lippen und gehorchte.
„Der Schadchen zum Heiratskandidaten: »Sie sollten heiraten, Herr Chapper!« »Wieso soll ich mir Scherereien aufladen?«
Ihn traf ein Schlag.
»Was heißt Scherereien? Sie wissen gar nicht, was eine Ehe bedeutet. Also stellen Sie sich vor: Morgens weckt Sie Ihre liebe Frau mit einem Kuss;...“ „Träum weiter.“
„Dann bringt Sie Ihnen das Frühstück ans Bett; lächelt Ihnen lieb beim Abschied zu, wenn Sie ins Geschäft gehen;“
„So so.“
„Mittags serviert sie Ihnen Ihre Lieblingsspeise und passt auf, dass Sie niemand beim Mittagsschläfchen stört; abends stellt sie Ihnen die Pantoffel hin, schiebt ihnen den weichsten Sessel zurecht;“
Er stockte und ich hob die Gerte.
„Und dann erzählt sie, was sie tagsüber erlebt hat, sie redet so süß, sie redet, sie redet, sie redet … „ Ich blickte ihn neugierig an, hieß ihn fortzufahren. „Der Schlag soll sie treffen, sie hört einfach nicht auf zu reden!“
Oh, der Schlag traf ihn.

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