Hey Du Perverser
- Jessi Lui

- 12. Feb. 2022
- 1 Min. Lesezeit
Hey Du …
"Hey Du Perverser. Ich war doch gestern an Deinem Handy. Hab Dein Verlauf gesehen. Da war echt krasser Mist drauf. Wenn Deine Mama das sieht. Auweia."
Lui erstarrte. Ihm fiel das Lächeln aus den Gesicht. "Jessi, ich… .", stotterte er.
"Du brauchst es gar nicht abstreiten."
Es senkte den Blick. "Jessi, ich bin 42." "Und benimmst Dich häufig wie ein Kleinkind."
Er starrte mich an. "Du wollst, dass ich die Videos runterlade. Ich hätte das von alleine nie… ." "Ich etwa? Du willst mir doch nicht unterstellen, dass ich dafür gesorgt habe, dass die Videos vom PC auf das Handy kommen. Lui, Du bist mir einer." "Er schaute auf den Boden." "Was hattest Du damit vor? Los, Red schon." Ich fasste ihn am Kragen.
"Gib mir das Handy und dann nimm Deine Sachen. Ich werde mir auf der Fahrt überlegen, ob ich Dich bloßstelle oder Du mit einem blauen Auge davon kommst."
Lui saß neben mir im Auto. Ich hatte ihm etwas umgeschaltet und hatte die Vibrationsregler neben mir liegen, so dass ich vorne und hinten regeln konnte, wie stark es vibrierte oder sog. Im Autoradio lief ein Buch mit unseren Geschichten, wo Lui oder ich beschreiben, wie ich ihn quäle. Vorgelesen von Alexa Seine Hände hingen in Handschellen ihm unterm Kinn. Geknebelt. Etwa 300 km. Wir kamen gut voran. Aber jetzt stehen wir gerade auf dem Parkplatz, wo ich in aller Ruhe die Geschichte auf dem Handy tippe. Jedesmal, wenn Lui stöhnt, drehe ich den Regler hoch und wenn er sich beruhigt, wieder etwas herunter. Achja das Tapeband um seine Brust und den Sitz habe ich vergessen. Bis später.

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